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Musikhandschrift

Bach, Carl Philipp Emanuel

Fürsten sind am Lebensziele in B-Dur

Anderer Titel: Mit namenloser Wonne begrüßt dich. Excerpts; Mit namenloser Freude begrüßt dich. Excerpts
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  • Werkinformation

    Besetzungshinweis: S, strings, bc
    Werkverzeichnis: BR-CPEB G 13, HelB 761, Wq 214
    Sprache: Deutsch
    Schlagwort: Arien (vok.), Kantaten
  • Quellenbeschreibung

    Originaler Titel: [title page, f. 1r:] Aria | a | Violino 1ᵐᵒ | Violino 2ᵈᵒ | Viola | Soprano | et | Basso | Dell Sig[nore]. C. P. E. Bach.
    Material:
    • 4 parts: 5f.: 1, 1, 1f. - S and bc, vl 1, vl 2, vla
      Abschrift: 1785 (ca.); Wasserzeichen: [bishop with staff (double paper)], [vla: letters, consisting in two lines:] J S [?]; 34,5 x 20,7 cm
      Schreiber: Michel, Johann Heinrich [???de.rism.personattribute.z???]
      Bemerkungen zum Material: Papier mit 12 Systemen rastriert. Notation mit Tinte. Tinte teilweise durchgeschlagen.
      Moderne durchlaufende Bleistiftfoliierung oben (f. 1-5) und Bleistiftpaginierung unten (p. 1-10).
      f. 2v, 3v und 4v leer.
    • Einband: Die S-/bc-Stimme mit ihrer Titelseite fungierte früher gleichzeitig als Umschlag für den ganzen Stimmensatz (vgl. Foliierung 1, 5).
  • Musikincipits

    1.1.1 S, c Mit Ausdruck aber im gemäßigten Tempo; B|bIncipit Nr. 1.1.1 – Fürsten sind am Lebensziele jedem Erdensohne gleich
  • Weitere Angaben und Bemerkungen

    Besetzung: S, vl (2), vla, bc
    Widmungsträger: Dorothea, Herzogin von Kurland [ermittelt]
    Bemerkungen: Die Arie stellt eine Vertonung des vierten Satzes der Geburtstagskantate "Mit namenloser Wonne begrüßt dich, holder Tag, Elisens Herz" für die Herzogin von Kurland Dorothea von Medem (zum 23. Geburtstag am 3. Februar 1784) dar. Die Arie wurde laut dem Nachlassverzeichnis C. P. E. Bachs von 1790 allerdings erst 1785 angefertigt (eventuell als Ersatz der ursprünglichen Arie?). Unbekannt ist auch, wer die übrigen Kantatensätze komponiert hat.
    Abschrift von der Hand eines unbekannten Kopisten. Die Schrift weist Ähnlichkeiten mit der Schrift J. H. Michels auf.
    S-/bc-Stimme beziffert.
    Alte Zählung "ZC 1369/9" auf der Titelseite oben links mit blauem Stift. Diese Signatur entspricht der Nummer im Katalog Zelters von 1832: C XI 1369 / 1575.
    Auf den meisten Stimmen Stempel des Kiewer Konservatoriums sowie des Archiv-Museums Kiew.
    Das Werk ist nachgewiesen im Nachlassverzeichnis C. P. E. Bachs von 1790 auf p. 64 (Nr. 5) sowie im Katalog Zelters von 1832.
    Ein handschriftliches Libretto der Kantate von einem bis jetzt nicht identifizierten Schreiber findet sich unter der Signatur SA 1691.
    Externe Links: Digitalisat
    Bach digital
    Literatur: EnßlinB 2006 p. 201 , BergB 2005 vol. VI/4
  • Verlagsangaben

    Ort: Hamburg
  • Provenienz und Fundort

    Vorbesitzer: Bach, Anna Carolina Philippina [mutmaßlich] ; Poelchau, Georg Johann Daniel [mutmaßlich]
    Bestand-EN-2: Stempel Konservatorium Kiew, Stempel Archiv-Museum Kiew
    Alte Signatur: ZC 1369/9, [C XI 1369 / 1575]
    Provenienz / Vorbesitzer: C. P. E. Bach – [A. C. P. Bach – G. Poelchau?] – Berlin, Sing-Akademie – [1943 ausgelagert] – Kiew, Konservatorium – Kiew, Archiv-Museum für Literatur und Kunst der Ukraine (1973) – Berlin, Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Musikabteilung (Depositum seit 2001)
Bibliothek (Sigel Signatur): D-Bsa  SA 1870
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