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Musikhandschrift

Bach, Johann Sebastian

30 Keyboard pieces
Inventions and Sinfonias
  • Werkinformation

    Besetzungshinweis: keyb
  • Quellenbeschreibung

    Originaler Titel: [title page, p. 1:] XV Sinfoniès | pour le Clavecin | [in darker ink: "et | XV"] | Inventtionès [!] | [at the bottom right:] del Sigre | [in darker ink, in another's hand: "Joh: Seb:"] Bach
    Material:
    • part (keyb solo): 64p. (p. 2, 64 leer)
      Manuscript copy: 1724 (ca.); Wasserzeichen: [letters IMK in tablet] [crescent moon] (Weiß no. 97); 15 x 21,5 cm
      Schreiber: Kayser, Bernhard Christian [Ascertained]
      Bemerkungen zum Material: Bleistiftpaginierung 1-64, nur recto-Seiten
      State of preservation: Papier von Tinte stark angegriffen (Tintenfraßschaden); mit Chiffon überzogen (1941/1942)
      Einband: Halbledereinband aus der Mitte des 19. Jh., überzogen mit braun-gelb-rot gemustertem Papier und mit goldener Wappenprägung der Königlichen Bibliothek Berlin. Auf dem (erneuerten) Rücken Goldprägung: "J. S. Bach: Sinfonien u. Inventionen"
  • Weitere Angaben und Bemerkungen

    Bemerkungen: Sammelband mit den 15 zweistimmigen und den 15 dreistimmigen Inventionen (Sinfonien) von J. S. Bach, BWV 772-801. Die Stücke sind paarweise nach Tonart geordnet, so dass auf jede Invention die tonartlich zugehörige Sinfonia folgt (Invention in C-Dur, Sinfonia in C-Dur, Invention in d-Moll, Sinfonia in d-Moll, etc.). Auf- und wieder absteigende Tonartenreihenfolge: C, d, e, F, G, a, h, B, A, g, f, E, Es, D, c.
    Teilweise Fassung der Stücke ante correcturam, reichlich verziert.
    Schreiber: Bernhard Christian Kayser (= Anon. 5).
    Vorlage: verschollene Zwischenquelle, Bindeglied zwischen Autograph von 1723 (Mus.ms. Bach P 610) und Klavierbüchlein für W. F. Bach von 1720 (US-NH Music Deposit 31).
    Datierung der Handschrift nach Helm, vgl. Krit. Ber. V/7, p. 194.
    Auf der Innenseite des Vorderdeckels Bleistiftvermerk "32 Blatt", darunter "Mend.-Zimmer. Vitr. 5". In der Mitte Akzessionsnummer "2158" mit Tinte von der Hand S. W. Dehns; unten links die Zählung "9" mit Blei.
    Auf der Titelseite ursprünglicher Besitzervermerk unter dem Namen "Bach" durch Rasur getilgt. Dort ebenfalls diverse Vermerke: "No." oben links mit verblasster Tinte, die Akzessionsnummer "2158." oben in der Mitte mit Tinte, die Nummer "5.1" (Vitrinennummer?) oben rechts mit schwarzer Tinte, und "Dieser Titel ist nicht von J. S. Bachs Hand. FGpkerl [Signatur]" unten links.
    Auf p. 3 unten Notiz Griepenkerls: "Ein Autographum von J. S. Bach, aus Friedemann Bachs Nachlaß. Wie dieser sich in den ersten siebenziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in Braunschweig aufhielt, kam dieses Autographum aus seinen Händen in Besitz des Vicarius und Domorganisten Müller, von diesem an den Vicarius Franke, und von Franke habe ich es erhalten. Prof. Dr. Griepenkerl sen."
    Seit 1849 im Besitz der Bibliothek.
    Externe Links: Bach Digital
    Literatur: NBA Krit. Ber. V/3, p. 25-27 , NBA Krit. Ber. V/7, p. 183ff.
  • Provenienz und Fundort

    Vorbesitzer: Bach, Wilhelm Friedemann [Ascertained]; Müller, Carl Heinrich Ernst [Ascertained]; Franke [Ascertained]; Griepenkerl, Friedrich Konrad
    Provenienzvermerke: Asher, Adolf & Co.
    Vorbesitzer: Asher, Adolf & Co.
    Alte Signatur (olim): 9; 5.1
  • Enthält

Bibliothek (Sigel Signatur): D-B  Mus.ms. Bach P 219
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