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Musikhandschrift

Bach, Johann Sebastian

3 Sonatas and 3 Partitas

  • Werkinformation

    Besetzungshinweis: vl
  • Quellenbeschreibung

    Originaler Titel: [title page, by G. Poelchau, p. III:] VI Violin-Solos | von | Joh. Sebast: Bach. | Die ersten fünf sind [added by another hand: nicht] von seiner eigenen Hand.
    Material:
    • score: 52p.
      Abschrift: 1726-1750 (unbekannt; 18.2q); Wasserzeichen: gekrönter Doppeladler auf Herzschild Z (p. 1-46), a) Lilienschild, b) I KOOL (?, beschnitten) (p. 47-52), "K & G" (WZ II 129) (Titelblatt); 33 x 21 cm (p. 1-46 = BWV 1001-1005); 24 x 34,5 cm (p. 47-22 = BWV 1006)
      Bemerkungen zum Material: Bibliothekarische durchlaufende Bleistiftpaginierung 1-52 (unten), daneben mehrere weitere Zählungen (oben): (1) getrennte (originale?) Tintenzählung der einzelnen Werke (außer BWV 1006) entsprechend der tatsächlichen Seitenfolge; (2) alte durchlaufende Bleistiftpaginierung (ohne BWV 1006), irrtümlich auf p. 6 mit "4" beginnend; (3) durchlaufende Paginierung nur der Notenseiten mit roter Tinte 1-43 entsprechend der tatsächlichen Seitenfolge (NB: eine in NBA KB erwähnte durchlaufende Foliierung 1-23 (ohne BWV 1006) ist nicht (mehr) vorhanden).
    • Einband: Grüner Pappband aus der Slg. Poelchau, auf dem Buchrücken auf rotem Feld Rückentitel "Seb. Bach Violin Solos", im hinteren Innedeckel Exlibris "EX | BIBLIOTHECA | POELCHAVIANA." | Seit der Restaurierung Anfang der 2000er Jahre wird die Partitur ungebunden in säurefreien Mappen in einer neuen Leinenkassette aufbewahrt.
  • Weitere Angaben und Bemerkungen

    Sonstige Namen: Dehn, Siegfried [ermittelt]
    Bemerkungen: Die Handschrift überliefert die Frühfassungen der Sonaten und Partiten BWV 1001-1006. Sie besteht aus zwei Teilen (p. 1-46: BWV 1001-1005 / p. 47-52: BWV 1006), die sich in Schreiber und Papier deutlich unterscheiden. Da einzelne Doppelblätter ursprünglich in Pultnotation beschrieben waren, ergibt sich in der heutigen Anordnung eine teilweise abweichende Abfolge der Sätze (vgl. auch die verschiedenen Paginierungen). Die querformatigen Blätter p. 47-52 waren einst eingeklappt, damit sie in den Hochformat-Band passten.
    Von G. Poelchau auf dem Titelblatt als Autograph charakterisiert; im vorderen Innendeckel von Bibliothekarshand Bleistiftvermerk "Handschrift von Bach's | Frau". Tatsächlich aber weder die Handschrift Johann Sebastians noch diejenige Anna Magdalena Bachs, sondern Abschrift von zwei unbekannten Schreiber (Schreiber 1: BWV 1001-1005, Schreiber 2: BWV 1006), von denen zumindest der zweite ins spätere 18. Jh. einzuordnen ist. Auf p. 38 von einem weiteren Schreiber Tonleitern, die nicht in Bezug zu den Sonaten und Partiten stehen.
    Vorlage: nicht erhaltene Bachsche Erstfassung oder verschollene Zwischenquelle(n), s. KB VI/1, S. 34
    Auf dem Titelblatt unter dem Titel von Poelchau Vermerk von S. W. Dehn: "Die richtige Aufeinanderfolge der pagina ist am oberen Rand mit rother Tinte angegeben D."
    Auf f. 1r unten Vermerk von G. Poelchau: "Dieses von Joh. Sebast. Bach eigenhändig geschriebene | treffliche Werk fand ich unter altem, für den Butterladen | bestimmten Papier in dem Nachlasse des Clavierspielers Palschau | zu St: Petersburg 1814. Georg Pölchau."
    Literatur: Engler, S. 87f.; C. Fanselau: Mehrstimmigkeit in J. S. Bachs Werken fuer Melodieinstrumente ohne Begleitung (= Berliner Musik Studien, 22), 2000, S. 323ff.; R. Kaiser, in: BJ 1993, S. 225ff. (zu Palschaus Bach-Spiel)
    Externe Links: Digitalisat
    Bach Digital
    Literatur: NBA KB VI/1, S. 13ff.
  • Provenienz und Fundort

    Vorbesitzer: Poelchau, Georg Johann Daniel ; Palschau, Johann Gottfried Wilhelm [mutmaßlich]
    Provenienz / Vorbesitzer: ? - J. G. W. Palschau - G. Poelchau (1814) - BB (jetzt Berlin, Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz, Musikabteilung) (1841)
  • Enthält

Bibliothek (Sigel Signatur): D-B  Mus.ms. Bach P 267
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