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Musikhandschrift

Stölzel, Gottfried Heinrich

[ermittelt]

So wasche nun Jerusalem dein Herz in Es-Dur

  • Werkinformation

    Besetzungshinweis: V (4), Coro, orch
    Sprache: Deutsch
    Schlagwort: Geistliche Gesänge (vok.), Kantaten
    Liturgische Feste: Trinitatis, Dominica X.
  • Quellenbeschreibung

    Originaler Titel: [heading:] Dom. 10 p. Trin. | [without title]
    Material:
    • score: 8f. (p. 589-604), score
      Abschrift: 1760 (ca.), Abschrift: 1760 (ca.); 35 x 21,5 cm, 35 x 21,5 cm
      Bemerkungen zum Material: 51 Faszikel (je Kantate eines), ungebunden. Oben links von fremder Hand Zählung 1-51 mit Bleistift. Moderne durchlaufende Bleistiftpaginierung, daneben originale Bogenzählungen (getrennt je Kantate).
  • Musikincipits

    1.1.1 A, c ; E|bIncipit Nr. 1.1.1 – So wasche nun Jerusalem dein Herz
    1.2.1 S, c Incipit Nr. 1.2.1 – Jerusalem du Wunderwerk der Welt
    1.3.1 fl. picc, 3/4 ; cIncipit Nr. 1.3.1
    1.3.2 S, 3/4 ; cIncipit Nr. 1.3.2 – Misch in Jesu Liebestränen deiner Buße tränen
    1.4.1 S, c [Choral].; E|bIncipit Nr. 1.4.1 (Kein Text angegeben.)
    1.5.1 fl. picc, 2/4 ; E|bIncipit Nr. 1.5.1
    1.5.2 B, 2/4 ; E|bIncipit Nr. 1.5.2 – Eröffnet euch Tränenquellen
    1.6.1 S, c Incipit Nr. 1.6.1 – Ich weiß wie es Jerusalem gegangen
  • Weitere Angaben und Bemerkungen

    Besetzung: S, A, T, B, Coro S, Coro A, Coro T, Coro B, vl (2), vla, b, fl.picc
    Bemerkungen: Textincipit in Originalschreibweise: "So wasche nun Jerusalem dein Hertz".
    Kantatenjahrgang mit 51 Kantaten in Partitur, alle Partituren sind vom selben Kopisten geschrieben. Die Kantaten sind sämtlich anonym überliefert; aufgrund einzelner Konkordanzen mit weiteren Quellen zu Kantaten aus dem ansonsten nur bruchstückhaft überlieferten Jahrgang 1737/38 (nach Hennenberg Jahrgang X), der stilistischen Einheitlichkeit sowie der Tatsache, dass alle Partituren von einem Kopisten stammen, kann die Autorschaft Stölzels für alle hier enthaltenen Kantaten sowie deren Zugehörigkeit zu dem genannten Jahrgang als gesichert angesehen werden (so HellS 1993 und KorthH 1997).
    Die Tatsache, dass sowohl die Kantate zum 25. als auch die zum 27. Sonntag nach Trinitatis eine Schlussformel aufweist, lässt vermuten, dass in der Vorlage die letzten beiden Kantaten nachgetragen wurden. Dies korreliert mit der Tatsache, dass das Kirchenjahr 1737/38 lediglich 25 Sonntage nach Trinitatis zählte (zwischen 1738 und Stölzels Tod im Jahr 1749 wies lediglich das Kirchenjahr 1741/42 27 Sonntage nach Trinitatis auf).
    Zur Datierung vgl. HellS 1993, p. 110: "relativ spät, nach dem Tod Stölzels anzusetzen"; "könnte mit Bemühungen in Gotha in den 60er Jahren des 18. Jahrhunderts in Zusammenhang stehen, das Kantatenschaffen Stölzels in der Praxis wiederzubeleben".
    Externe Links: Digitalisat
    Literatur: KorthH 1997 p. 646ff , HellS 1993  , HennenbergS 1976 
  • Provenienz und Fundort

    Provenienz / Vorbesitzer: Firma Linke (Berlin); erworben 1860.
  • In Collection

Bibliothek (Sigel Signatur):
D-B  Mus.ms. 40370 (36)
D-B  Mus.ms. 40370
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