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Musikhandschrift

Stölzel, Gottfried Heinrich

[ermittelt]

Gottes Rat ist wunderbarlich in A-Dur

  • Werkinformation

    Besetzungshinweis: V (4), Coro, orch
    Sprache: Deutsch
    Schlagwort: Geistliche Gesänge (vok.), Kantaten
    Liturgische Feste: Epiphania Domini, Dominica II.
  • Quellenbeschreibung

    Originaler Titel: [heading:] Dom. 2. p. Epiph. | [without title]
    Material:
    • score: 8f. (p. 153-168; p. 168 unbeschrieben), score
      Abschrift: 1760 (ca.), Abschrift: 1760 (ca.); 35 x 21,5 cm, 35 x 21,5 cm
      Bemerkungen zum Material: 51 Faszikel (je Kantate eines), ungebunden. Oben links von fremder Hand Zählung 1-51 mit Bleistift. Moderne durchlaufende Bleistiftpaginierung, daneben originale Bogenzählungen (getrennt je Kantate).
  • Musikincipits

    1.1.1 S, c ; AIncipit Nr. 1.1.1 – Gottes Rat ist wunderbarlich
    1.2.1 S, c Incipit Nr. 1.2.1 – Die Stunden Gottes schlagen nicht wie sie der Menschen Wille stellt
    1.3.1 ob d'amore 1, c ; DIncipit Nr. 1.3.1
    1.3.2 S, c ; DIncipit Nr. 1.3.2 – Erst muss kein Rat mehr übrig sein als denn macht Gott aus Wasser Wein
    1.4.1 c [Choral].; AIncipit Nr. 1.4.1 (Kein Text angegeben.)
    1.5.1 vl 1, 2/4 ; AIncipit Nr. 1.5.1
    1.5.2 A, 2/4 ; AIncipit Nr. 1.5.2 – Dieses bleibet ewig wahr Gottes Rat ist wunderbar
    1.6.1 A, c Incipit Nr. 1.6.1 – Mein Gott du meinest es mit deiner Führung gut
  • Weitere Angaben und Bemerkungen

    Besetzung: S, A, T, B, Coro S, Coro A, Coro T, Coro B, vl (2), vla, b, ob d'amore (2)
    Bemerkungen: Textincipit in Originalschreibweise: "Gottes Rath ist wunderbarlich".
    Kantatenjahrgang mit 51 Kantaten in Partitur, alle Partituren sind vom selben Kopisten geschrieben. Die Kantaten sind sämtlich anonym überliefert; aufgrund einzelner Konkordanzen mit weiteren Quellen zu Kantaten aus dem ansonsten nur bruchstückhaft überlieferten Jahrgang 1737/38 (nach Hennenberg Jahrgang X), der stilistischen Einheitlichkeit sowie der Tatsache, dass alle Partituren von einem Kopisten stammen, kann die Autorschaft Stölzels für alle hier enthaltenen Kantaten sowie deren Zugehörigkeit zu dem genannten Jahrgang als gesichert angesehen werden (so HellS 1993 und KorthH 1997).
    Die Tatsache, dass sowohl die Kantate zum 25. als auch die zum 27. Sonntag nach Trinitatis eine Schlussformel aufweist, lässt vermuten, dass in der Vorlage die letzten beiden Kantaten nachgetragen wurden. Dies korreliert mit der Tatsache, dass das Kirchenjahr 1737/38 lediglich 25 Sonntage nach Trinitatis zählte (zwischen 1738 und Stölzels Tod im Jahr 1749 wies lediglich das Kirchenjahr 1741/42 27 Sonntage nach Trinitatis auf).
    Zur Datierung vgl. HellS 1993, p. 110: "relativ spät, nach dem Tod Stölzels anzusetzen"; "könnte mit Bemühungen in Gotha in den 60er Jahren des 18. Jahrhunderts in Zusammenhang stehen, das Kantatenschaffen Stölzels in der Praxis wiederzubeleben".
    Externe Links: Digitalisat
    Literatur: KorthH 1997 p. 646ff , HellS 1993  , HennenbergS 1976 
  • Provenienz und Fundort

    Provenienz / Vorbesitzer: Firma Linke (Berlin); erworben 1860.
  • In Collection

Bibliothek (Sigel Signatur):
D-B  Mus.ms. 40370 (10)
D-B  Mus.ms. 40370
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