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Musikhandschrift

Stölzel, Gottfried Heinrich

Seid willkommen schöne Stunden

  • Werkinformation

    Besetzungshinweis: V (4), orch, bc
    Sprache: Deutsch
    Schlagwort: Kantaten, Gelegenheitsmusik
  • Quellenbeschreibung

    Originaler Titel: [title page, by Poelchau, p. 1:] Serenate: | Seyd wilkommen schöne Stunden. | D# | Von J. G. Stölzel | ehemal. Capellmeister in Gotha. | (Von seiner eigenen Hand.)
    Material:
    • score: 50p.
      Autograph: 1720-1732 (ca.); Wasserzeichen: [church] [countermark: "IMK":] I M K; 32,5 x 19,5 cm
      Bemerkungen zum Material: Moderne Bleistiftpaginierung: p. 1-50 (Umschlagseite: p. 1-2).
  • Musikincipits

    1.1.1 Coro S, 6/8 Chor.; DIncipit Nr. 1.1.1 – Seid willkommen schöne Stunden
    1.2.1 S Amoene, [Recitativo]. – Ich aber muss bei dieser Zeit betrübt und traurig sein
    1.3.1 vl 1, 2/4 [Aria].; AIncipit Nr. 1.3.1
    1.3.2 S Amoene, 2/4 ; A – Meine Treu soll dem verbleiben
    1.4.1 [Recitativo]. – Soll man Amoenens Licht
    1.5.1 T, 3/8 [Aria].; DIncipit Nr. 1.5.1
    1.5.2 T Strephon, 3/8 ; DIncipit Nr. 1.5.2 – Es kommen die Wolken der Trübsal geschwinde
    1.6.1 B Myrtillo, [Recitativo]. – Will mir Amoene gleich
    1.7.1 B Myrtillo, [Aria]. – Was uns im Anfang bitter scheinet
    1.8.1 A Philander, [Recitativo]. – So will Amoene sich
    1.9.1 A Philander, Aria. – Erheiter dein Gesichte
    1.10.1 T Strephon, [Recitativo]. – Heut muss der Tag vor andern schöne sein
    1.11.1 S, A Amoene, Philander, [Duetto]. – Ich liebe dich wie meine Seele
    1.12.1 B Myrtillo, [Recitativo]. – Wohlan weil es dem Himmel so gefällt
    1.13.1 Gigue.
  • Weitere Angaben und Bemerkungen

    Besetzung: S, A, T, B, vl (2), vla, b, fl, tr
    Sonstige Namen: Friedrich II., Herzog von Sachsen-Gotha-Altenburg [angeblich]
    Rollen: Amoene (S) , Philander (A) , Strephon (T) , Myrtillo (B) , Amoene, Philander
    Bemerkungen: Die Besetzung mit Trompeten ist nicht gesichert. Die oberen beiden Systeme (G-Schlüssel, Tonart: C-Dur) könnten auch für zwei Hörner gedacht sein.
    Stölzel schrieb die Kantate vermutlich anlässlich des Namens- oder Geburtstages von Herzog Friedrich II. von Sachsen-Gotha. An dessen Hof war Stölzel ab 1720 tätig. Da der Herzog 1732 starb, dürfte die Huldigungskantate zwischen 1720 und 1732 komponiert (und niedergeschrieben) worden sein.
    Literatur: HennenbergS 1976 p. 133
  • Provenienz und Fundort

    Vorbesitzer: Poelchau, Georg Johann Daniel
    Alte Signatur: Mus.ms.autogr. G. H. Stölzel 3
Bibliothek (Sigel Signatur): D-B  Mus.ms.autogr. Stölzel, G. H. 3
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