Zurück zur Trefferliste
Musikhandschrift

Gluck, Christoph Willibald

Iphigenie auf Tauris (Sketches. Fragments)

  • Werkinformation

    Werkverzeichnis: WotG 1.A.46
    Text: Gluck, Christoph Willibald ; Alxinger, Johann Baptist von
    Sprache: Französisch
    Schlagwort: Opern, Skizzen
  • Quellenbeschreibung

    Originaler Titel: [cover title:] Originale | von | Christoph Ritter von Gluck. | K. K. Hof=Componist. | Eigenhändige Skizzen zur deutschen | Bearbeitung der Oper: | "Iphigenie auf Tauris."
    Material:
    • score (vocal score): 4p.
      Autograph: 1781 (vor); Wasserzeichen: [in crowned shield, consisting in two lines:] W; 30,5 x 23 cm
      Bemerkungen zum Material: Papier mit 16 Systemen. Moderne Bleistiftpaginierung: 1-4.
      Externe Links: Wasserzeichen (WZIS)
    • Einband: Rosafarbener Papierumschlag aus der Sammlung Fuchs mit Titel.
  • Weitere Angaben und Bemerkungen

    Bemerkungen: Es handelt sich um Skizzen zur deutschen Version von Glucks Oper "Iphigénie en Tauride", die dieser 1781 verfasste. Hierfür mussten die vokalen Partien geändert werden. Die Quelle überliefert die Entwürfe dieser nun mit deutschem Text unterlegten Teile der Oper ohne Instrumentalbegleitung. Die angegebene Werkverzeichnis-Nr. bezieht sich auf die ursprüngliche französische Fassung, für die deutsche Version existiert keine eigene Zählung.
    Sie liegt allerdings nur unvollständig vor. Nach SchmidG 1854 (p. 438) erhielt A. Fuchs die Handschrift "von einem alten Musiker, Namens Pieringer" (vgl. auch Mus.ms.autogr. Gluck, C. W. 1). Mutmaßlich handelt es sich dabei um Ferdinand Piringer, aus dessen Nachlass Fuchs 1830 nachweislich auch Beethoven-Manuskripte erwarb. Auch diese Quelle wurde in SchmidG 1854 (p. 439 f.) zusammenfassend beschrieben. Danach umfasste sie ursprünglich sechs Blätter (= 12 Seiten). Das Fragment überliefert die Vokalpartien von der vierten Szene des vierten Akts bis zum Ende des vierten Akts.
    Der Rest der Handschrift befindet sich heute mit großer Wahrscheinlichkeit in US-NYpm (Signatur: Cary 70, RISM-Nr.: 000130539). Das Manuskript enthält exakt den fehlenden Teil bis zur dritten Szene des vierten Akts (= die vier fehlenden Blätter). Als Vorbesitzer wird Aloys Fuchs genannt, darüber enthält die Quelle den Besitzervermerk "Püringer". Über Fuchs gelangte dieses Fragment der Skizzen wohl in den Besitz der Musikbibliothek Peters (vgl. die Titelaufnahme der Quelle).
    Die Zusammengehörigkeit beider Fragmente wird zusätzlich dadurch untermauert, dass der Berliner Teil (= Mus.ms.autogr. Gluck, C. W. 2) ursprünglich eine rote Tintenpaginierung von Fuchs' Hand enthielt, die später getilgt wurde. Auf der letzten Seite sind allerdings Reste der Seitenzahl "12" zu erkennen. Die Paginierung 9-12 korrespondiert mit der Angabe der Blattzahl in SchmidG 1854 (p. 440) und der Paginierung im New Yorker Manuskript (1-8).
    Auf der Vorderseite des Titelumschlags oben links wurden mit Blei Initialen eingetragen, die vermutlich als "F. L." zu lesen sind.
    Mehrfach Korrekturen.
    Externe Links: Wasserzeichen (WZIS)
    Literatur: SchmidG 1854 p. 439 f.
  • Provenienz und Fundort

    Vorbesitzer: Piringer, Ferdinand [mutmaßlich] ; Fuchs, Aloys ; Grasnick, Friedrich August [ermittelt]
    Alte Signatur: Mus.ms.autogr. C. W. Gluck 2
Bibliothek (Sigel Signatur): D-B  Mus.ms.autogr. Gluck, C. W. 2
Ihre Meldung zum Titel RISM ID no.: 464111134
MarcXML anzeigen RDF/XML anzeigen