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Musikhandschrift

Gluck, Christoph Willibald

Alceste (Sketches)
Anderer Titel: Grands dieux soutenez mon courage; Malheureuse ou vas-tu; Pourquois divinites terribles; Ah divinités implacables
  • Werkinformation

    Textdichter: Du Roullet, François Louis Gaud Lebland
    Sprache: Französisch
    Schlagwort: Sketches, Operas
    Werkverzeichnis: WotG 1.A.44
  • Quellenbeschreibung

    Originaler Titel: [heading, p. 1:] Acte 3|m|e Alceste Dieux Infernaux qu'on ne voit point. | Scene 1|r|e
    Material:
    • score: 8p.
      Autograph manuscript: 1776 (vor); Wasserzeichen: [three crescents] [unidentifiable countermark]; 30,5 x 23 cm
      Bemerkungen zum Material: Papier mit 16 Systemen. Paginierung mit roter Tinte von der Hand Aloys Fuchs': 1-8.
      Einband: Fliederfarbener Papierumschlag aus der Sammlung Fuchs mit Titel: "I. Eigenhaendige Entwürfe der Oper | "Alceste" | vom | Ritter Christoph Gluck. | Enthält: ein Recitativ und den berühmten Geisterchor. | /: [crossed out "8", corrected into "4"] Seiten:/
  • Musikincipits

    1.1.1 vl 1, c/ [Recitativo].Incipit Nr. 1.1.1
    1.1.2 S Alceste, c/ Incipit Nr. 1.1.2 – Grands dieux soutenez mon courage
    1.2.1 Coro B, c/ Choeur des Esprits Infernaux.; f(Incipit aufgrund von Korrekturen nicht eindeutig)
    Malheureuse ou vas-tu
    1.3.1 S Alceste, c [Recitativo].Incipit Nr. 1.3.1 – Pourquois divinites terribles
    1.4.1 S Alceste, 3/4 [Aria].; FIncipit Nr. 1.4.1 – Ah divinités implacables
  • Weitere Angaben und Bemerkungen

    Bemerkungen: Die Quelle überliefert autographe Skizzen zur Oper "Alceste" in ihrer französischen Fassung von 1776. Enthalten ist ein unvollständiger Entwurf der ersten Szene des dritten Akts. In der 1776 in Paris gedruckten Partitur entspricht dies der dritten Szene des dritten Akts. Abweichend vom Druck enthält der Entwurf vor der Arie "Ah! Divinites implacables" zusätzlich das Rezitativ "Pourquoi divinites terribles", so dass insgesamt vier Nummern vorliegen. Von der Arie "Ah! Divinites implacables" (= Nr. 4) sind nur die ersten sechs Takte überliefert. Die einzelnen Nummern der Szene sind zum Teil nur unvollständig instrumentiert. Korrekturen und Striche mit Tinte, außerdem Ergänzungen und Korrekturen mit Blei. Im Druck wird der Chor nicht als "Choeur des Esprits Infernaux", sondern als "Choeur des Dieux Infernaux" bezeichnet.
    Nach SchmidG 1854 (p. 438) erhielt A. Fuchs die Handschrift "von einem alten Musiker, Namens Pieringer". Mutmaßlich handelt es sich dabei um Ferdinand Piringer. Der Inhalt der Quelle wird bereits bei SchmidG 1854 (p. 438 f.) summarisch beschrieben.
    Auf der Innenseite des Umschlags ein eingeklebtes Porträt Glucks (Litographie von Geiger), darüber ebenfalls eingeklebt die faksimilierte Unterschrift Glucks. Auf der Vorderseite des Titelumschlags oben links wurden mit Blei Initialen eingetragen, die vermutlich als "F. L." zu lesen sind.
    Rollennamen, standardisierte Schreibweise: Alceste (S) , Choeur des Esprits Infernaux
    Literatur: SchmidG 1854 p. 438 f.
  • Provenienz und Fundort

    Vorbesitzer: Piringer, Ferdinand [Conjectural]; Fuchs, Aloys; Grasnick, Friedrich August [Ascertained]
    Alte Signatur (olim): Mus.ms.autogr. C. W. Gluck 1
Bibliothek (Sigel Signatur): D-B  Mus.ms.autogr. Gluck, C. W. 1
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