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Musikhandschrift

Beethoven, Ludwig van

Symphonies in D minor
Other title: Symphony No. 9
movement IV fragmentary; for the missing sections, see Mus.ms.autogr. Beethoven, L. v., Artaria 204
  • Work information

    Scoring summary: V (4), Coro, orch
    Text author: Schiller, Friedrich von
    Language: German
    Genre: Symphonies
    Opus number: op.125
    Catalog of works: LvBWV op.125; KinB 125
  • Source description

    Title on source: [cover title:] Sinfonie No 9. | von | L. van Beethoven. | Handschrift des Componisten.
    Material:
    • score: 137f.
      Autograph manuscript: 18221100-18240500 (ca.); Watermarks: - Bekröntes Lilienwappen mit seitenverkehrter Vierermarke, darunter "A K & S" - Gegenzeichen: "L" (in unterer Außenecke) (f. 1-35, 58-68, 70-77, 80-85), - "L" - Gegenzeichen: "A K & S" (jeweils in den unteren Außenecken) (f. 36-39, 50-57, 69, 78-79, 86-91), - Bekröntes Lilienwappen mit seitenverkehrter Vierermarke, darunter in Außenecke seitenverkehrtes "L" - Gegenzeichen: "A K & S" (f. 92-115, 121, 123-134), entspricht paper-type 52 in JohnsonB, in der Abbildung dort das "L" jedoch nicht seitenverkehrt wiedergegeben., - Anker, quer durch die Stange "I A V" - Gegenzeichen: keines (f. 116-120, zwei auf 121r und 121v aufgeklebte Streifen, 122, 135-136), - Einhorn (Vorsatzblätter); 23,5 x 31 cm (beschnitten)
      Notes on material: Lagenordnung: Folge von Doppelblättern (f.1-2, 50-51 aufgetrennt), f. 58, 69, 116, 121, 122 Einzelblätter; Lagenzählung mit Rötel jeweils für Sätze I-III.{{brk}}Papier mit 16 Systemen. Autographe Notation mit Tinte, Blei und Rötel; freie untere Systeme vielfach für Skizzierungen und Revisionseintragungen genutzt; Eintragungen von Kopistenhand mit Tinte (f. 14r, 51r); Vermerke zur Blattfolge mit Blei von der Hand Max Schneiders (f.66v, 115r, 116v); f. 67v-68v, 71v, 114v-115v (115r mit Vermerk aus der Bibliothek, s.u.) unbeschrieben. In Falznähe Spuren früherer Heftung.{{brk}}Bleistiftpaginierung aus der Bibliothek, zumeist verblasst und erneuert: 1-136, mit einem übersprungenen, später von A. Kopfermann als "17a" gezählten Blatt.{{brk}}f. 1 und f. 50 als Anfangsblätter von Satz I bzw. II vor Beginn der Kopiatur von Beethoven herausgetrennt und später wieder eingefügt.{{brk}}f. 121 aus einer von Beethoven überprüften Partiturabschrift (Stichvorlage) ausgeschiedenes Blatt mit T. 417-426; die unteren 5 Systeme beider Seiten jeweils durch Streifen mit autographer Neufassung überklebt, die heute so weit gelöst sind, dass die ursprüngliche Fassung sichtbar ist.
      State of preservation: f. 1r und 49v stärkere Verschmutzungen; gelegentlich geringer Textverlust als Folge des Blattbeschnitts beim Binden.
      Binding: Halbleder-Einband aus d. 19. Jahrhundert, Buchdeckel mit rotem Papier überzogen; auf dem Vorderdeckel rautenförmiges violettes Titelschild mit goldgeprägtem Titel (s. oben), links oben aufgeklebtes Signaturenetikett "Beethove[n] | Aut. 2"
  • Further notes

    Scoring: S, A, T, B, Coro S, Coro A, Coro T, Coro B, orch:
    Notes: Das hier vorliegende Hauptcorpus des Partiturautographs der 9. Sinfonie wird vervollständigt durch die entsprechenden Teile aus dem Konvolut Mus.ms.autogr. Beethoven, L. v., Artaria 204 (Sätze I und IV); hinzu kommen 2 Blätter mit der nachkomponierten Coda für Satz II (Bonn: Beethoven-Haus, Sammlung H.C. Bodmer, Mh 2 und BMh 5) und die Partitur der Posaunen für Sätze II und IV (ebd., Sammlung H.C. Bodmer, Mh 28) sowie 3 Blätter mit der nachkomponierten instrumentalen Einleitung zum Allegro assai vivace aus Satz IV (Paris: Bibliothèque Nationale de France, Beeth. Ms. 43).{{brk}}{{brk}}Vorderer Innendeckel: mit Tinte die Zugangsnummer "715"; mit Blei Vermerk "M.-Z. [Musik-Zimmer] Vitrine 9", darunter aufgeklebt rundes Etikett mit Beschriftung "162/11"; Signaturvermerke{{brk}}Vorsatzblatt: von der Hand A. Kopfermanns mit Blei "NB 137 Blatt (17 ist doppelt)", "Die Coda des Scherzo ist hierin nicht enthalten."; frühere Vermerke ausradiert.{{brk}}{{brk}}f. 1r: "Allo ma non troppo e un poco maestoso.", rechts daneben mit Blei "108 oder 120 Mälzel", Instrumentenvorsatz mit Tinte{{brk}}f. 2r: Instrumentenvorsatz mit Tinte{{brk}}f. 24v: Verweiszeichen mit Rötel für die nachträgliche Einschaltung von T. 255-258, s. Mus.ms. autogr. Beethoven, L. v., Artaria 204 (6), p. 3{{brk}}f. 32r: unten verdeutlichender Zusatz zu Z. 9 "Nb:Nb: beyde Zeichen [] gehören für die erste Violinstimme"{{brk}}f. 37v unten verdeutlichender Zusatz zu Z. 9 (Vl 1) "Nb: in die 8ve ausgeschrieb."{{brk}}f. 49r: Satzschluss, T. 541-547{{brk}}f. 49v: bis auf Akkoladenklammer und 5 Taktstriche, jeweils über 12 Systeme, unbeschrieben.{{brk}}
    f. 50r: "Allo molto Vivace", mit verschiedenen Vorstufen in Blei und Tinte; ohne Instrumentenvorsatz; Zeile 14 mit Blei "presto", Zeile 16 "das 2temal durchaus"{{brk}}f. 51r: Instrumentenvorsatz mit Blei, Stimmung für die D-Hörner von Kopistenhand mit Tinte ergänzt{{brk}}f. 54v: unten "Nb: das [] ist auf dem 5ten Takt am stärksten u. nimmt von da wieder ab"{{brk}}f. 58: eingelegtes Blatt mit neuer Fassung für f. 57v und f. 59r, T. 1-3.{{brk}}f. 61v-62r: mehrfach Vermerke "Ritmo di tre Battute", "rhithmus von 3 Takten" u.ä.; Zählung der Taktgruppen mit Rötel "1 2 3 1 2 3 Timp."{{brk}}f. 65r: "Ritmo di quattro battute rhitmus von 4 Täkten"{{brk}}f. 66v: unten Bleivermerk M. Schneiders "X die fehlenden 2 Takte stehen auf Bl. 69." (vgl. die folgende Anmerkung){{brk}}f. 67-68: eingelegtes Doppelblatt, enthält f. 67r vier eingeschobene Takte zu f. 69r (nach T. 2), sonst unbeschrieben{{brk}}
    f. 71r: unten "von hier" (bricht ab); das auf der Rückseite unbeschriebene Blatt war nach dem letzten Taktstrich nach hinten gefaltet, dazu der Vermerk "Nb: die folgenden [eingefügt: "4"] Takte [auf f. 72r] mit diesen [auf f. 71r] auf eine Seite"{{brk}}f. 78v: am Schluss "l'ultima volta si prende dopo questa Ferma subito la coda"; die beiden Blätter der Coda befinden sich im Bonner Beethoven-Haus (s. oben){{brk}}f. 80r: "Presto", bei T. 412 über Zeile 9 (Vl 1) mit Tinte, in Zeile 16 mit Rötel, bei T. 414 über Zeile 1 mit Blei; am unteren Rand mit Blei "prestissim[o]"; mit Tinte rechts oben "muß 2mal geschr" (bricht ab), in Zeile 16 "der zweite Theil des Allo 2mal ausgeschrieb." (gestrichen).{{brk}}Das gesamte Presto (f. 80r-91r) von Beethoven im 2/4-Takt notiert; f. 80r dann in T. 412 die Taktsignatur zu ¢ geändert und aus den ersten 6 Takten durch Ausradieren von Taktstrichen die jetzigen T. 412-414 in ¢ gebildet; in Zeile 15 dazu Bemerkung "wird durchaus in ¢ Takte geschrieb[e]n aus 2 halben Noten z.B. [folgen zwei gebundene halbe Noten] eine ganze machen"; damit korrespondierend setzt f. 80r bei T. 414 am oberen Rand eine Zweitakt-Zählung (1-119) ein, die sich auf die neuen, doppelt so großen ¢-Takte bezieht und durch das gesamte Trio läuft; zusätzliche Zählungen mit Rötel f. 88r-89r und f. 89v.{{brk}}f. 86r: unten rechts mit Tinte "Gneixendorf"{{brk}}f. 91v: Bemerkungen zur Wiederholung "d.c." (gestrichen), dann "§ D.S."; "von hier aus ganz wiederhohlt von Anfa" (bricht ab), dann durch Überschreiben "von hier ohne wiederhohlung" und "von § D.I. [?] ohne wiederhohlung"
    f. 92r: "Adagio molto e cantabile."{{brk}}f. 94v: unten rechts, "Nb: Beyde Stimmen in Bassschlüßel fort= zu schreiben, so lange der 2te Fagott mit dem Bass gehet." (zu Zeile 4){{brk}}f. 102v: am linken Rand mit Rötel "london"{{brk}}{{brk}}f. 115r: mit Blei von der Hand Max Schneiders "No 4 Presto s. Artaria!", sonst unbeschrieben{{brk}}f. 116r-136v: Satz IV, T. 331-594; zu den vorausgehenden und nachfolgenden Abschnitten s. das Konvolut Mus.ms.autogr. Beethoven, L. v., Artaria 204{{brk}}f. 116r: "Allo assai vivace alla marcia"{{brk}}f. 116 v: mit Rötel Streichung der jetzigen T. 375 und (versehentlich) 376, Hinweiszeichen für die Einfügung der 3 Blätter mit den nachkomponierten T. 343-375 (heute Paris, Bibliothéque Nationale, s. oben); die Stelle ist von Max Schneider mit Blei gekennzeichnet "(NB) Sch."{{brk}}f. 121: aus einer von Beethoven überprüften Kopistenabschrift (Stichvorlage) ausgeschiedenes Blatt, enthält T. 417-426, die im Autograph in früherer Fassung auf f. 120r-v und 122r vorhanden waren und dort mit Rötel gestrichen sind; im Zuge einer weiteren Revision wurden die 5 unteren Systeme von f. 121r-v mit Papierstreifen überklebt (heute gelöst), die eine autographe Neufassung von Solo-Tenor, dreistimmigem Männerchor und Violoncello/Kontrabass bringen.{{brk}}f. 121v: am linken Rand mit Blei "Erz Esel"{{brk}}f. 137v: am Schluss mit Blei von A. Schindlers Hand "Segue Andante maestoso".{{brk}}
    Faksimileausgabe: Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 9 op. 125: Autograph. Commentary by Lewis Lockwood, Jonathan Del Mar, Martina Rebmann, Kassel [u.a.]: Bärenreiter, 2010 (Documenta musicologica Reihe 2, Handschriften-Faksimiles; 42)
    Bibliographic reference: JohnsonB 1985 paper-types 50, 51, 52, 24
    Other: Kopfermann, Albert , Schneider, Max
  • Provenance

    Former owner: Schindler, Anton
    Shelfmark (olim): Mus.ms.autogr. L. v. Beethoven 2
Library (siglum) shelfmark: D-B  Mus.ms.autogr. Beethoven, L. v. 2
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