Back to Results
Musikhandschrift

Collection
2 Didone abbandonata

2 versions of the opera in 3 acts
  • Source description

    Title on source: [golden printing on the leather covers:] DIDONE | [indication of part]
    Material:
    • 18 parts - vl 1 (3x), vl 2 (3x), vla (2x), vlc, cb, theorbe, cemb, fl 1, 2, ob 1, 2, fag (2x) - 37, 35, 35, 35, 35, 35, 35, 35, 35, 17, 94, 115, 18, 16, 17, 17, 17, 17f.
      Manuscript copy: 1742-1743 (1742-1743); Watermarks: W-Dl-117 [3 crescents] [countermark in the lower right corner:] "FC ", vl.1: W-Dl-443 [3 crescents] [countermark: crossbow, in the lower right corner:] "Z", flyleaf: W-Dl-573 "IF" [crowned double eagle with heart shaped breast, within letters "IF"] [countermark:] "RH", flyleaf: W-Dl-668 [3 hearts]; 21 x 29 (29,5) cm
      Copyist: Grundig, Johann Gottfried [Ascertained]; Copyist: Morgenstern, Johann Gottlieb [Ascertained]; Copyist: Copyist S-Dl-229 [Ascertained]; Copyist: Kremmler, Johann George [Ascertained]; Copyist: Copyist S-Dl-230 [Ascertained]; Copyist: Copyist S-Dl-231 [Ascertained]; Copyist: Copyist S-Dl-232 [Ascertained]
      Notes on material: other parts missing
      Binding: Ledereinbände, die mit hell- und dunkelbraunen Feldern wie Intarsientechnik wirken, mit Goldrahmen und Blindprägung; Goldprägung auch auf Deckelkanten und Rücken. Goldschnitt. Vorsatz: buntes Marmorpapier. Kurztitel auf Vorderdeckeln.
  • Further notes

    Scoring: V, orch
    Notes: Vorliegend die zu den Aufführungen von 1742 (Schloß Hubertusburg) und 1743 (Dresden, Hofoper) benutzten Originalstimmen
    Im Gegensatz zur (später kopierten) Partitur bieten die Stimmen die komplette Fassung von 1742 mit den 1743 eingearbeiteten Änderungen, Hinzufügungen und Neufassungen
    Die Frühfassung von 1742 betrifft vor allem die Szenen (Recitativi semplici und accompagnati) III/17-20 und ist, wie der neue Schluß (Scene 17-21), teils in den Streichern und bc, teils nur in den bc-Stimmen überliefert
    Theorbe (= komplette bc-Stimme, in den Rezitativen mit Vokalstimmen, doch ohne Text notiert) enthält die neuen Szenen III/17-21 als Einlagen meist an jener Stelle, an der zugleich die Erstfassung gestrichen wurde
    Bei der cemb-Stimme, einem kompletten Klavierauszug mit Text und Instrumentalritornellen, benannt "Cembalo II", ist der neue Schluß quasi als Block eingefügt, unter Verzicht auf die Gesangstexte und auf wiederholte Notierung der Arie in c
    Eine als "Sinfonia" bezeichnete Marcia, offenbar für 1743 als lose Einlage nachgefertigt, ist in sämtlichen Stimmen (außer fl 1, 2) an unterschiedlichen Stellen eingebunden worden
    Abänderungen für 1743 erfuhren offenbar auch die Holzbläserstimmen
    Außer dem Hauptschreiber Grundig und den beiden mitwirkenden Schreibern Morgenstern und Kremmler sind weitere Hände erkennbar, vermutlich Notistenschüler. [Ergänzung 2005:] Ausgemacht werden konnte eine erste Hand (Copyist S-Dl-230), die den ersten Satz der Sinfonia zu Akt I in theorbe, vlne und den beiden fag-Stimmen notiert hat; eine zweite Hand (S-Dl-231), die den gleichen Satz in vla, 2. Exemplar (p.479-480), notierte, eine dritte Hand (S-Dl-232), die zum Beispiel Passagen im dritten Akt von ob 1 (p.1125 und 1126) und ob 2 (p.1157) schrieb, und eine vierte Hand (S-Dl-229), die ebenfalls stellenweise in Akt III in den Stimmen von ob 1 (p.1127, 1130) und ob 2 auftritt, (p.1153 und 1157). Letztere Hand ist zum Beispiel auch als Nebenschreiber in Hasses S Elena al calvario, D-Dl Mus.2477-D-20a anzutreffen (dort von Ortrun Landmann als mutmaßlicher Schreiber M bezeichnet). Hände bei Erstkatalogisierung als "Copyist disciples" angegeben
    In einigen Stimmen unterhalb der Sinfonia des dritten Akts Vermerk höchstwahrscheinlich von Ristoris Hand „Si replica nella prima scena dell’Atto 3.|o senza Ritornelli“ (theorbe, p.807, ob 1, p.1129, vla, p.455)
    Vl 1 (no.1), f.1r, unterhalb der Stimmbezeichnung, mit "S.P." (= Signor Pisendel) signiert, mit zahlreichen Eintragungen des Konzertmeisters; theorbe teilweise mit Rötel beziffert, wohl von der Hand des Lautenisten Weiß; vl 1 (no.3) zeigt f.1r oben rechts die mit Blei geschriebene Initiale "L" = vermutlich Lehneisen
    Mit goldverzierten Intarsien-Ledereinbänden und Goldschnitt der Buchblöcke
    Zur vorliegenden Quelle vergleiche auch Schmidt-HenselH 2009
    Diese Musikquelle ist Gegenstand des DFG-Projekts „Die Notenbestände der Dresdner Hofkirche und der Königlichen Privat-Musikaliensammlung aus der Zeit der sächsisch-polnischen Union“. Weitere Informationen unter http://hofmusik.slub-dresden.de. Erstkatalogisierung durch Ortrun Landmann im Rahmen des Projekts "Die Dresdner Hasse-Musikhandschriften in der SLUB".
    Katalogeintrag CatAugustIII: http://digital.slub-dresden.de/id425390497//5
    Bibliographic reference: CatAugustIII p.91, Schrank 1/3 , SchmidtHenselH 2009 vol.1, p.588-602
    Other: Ristori, Giovanni Alberto [Conjectural]
    Performer: Lehneis, Carl Matthias [Ascertained] , Pisendel, Johann Georg [Ascertained] , Weiss, Silvius Leopold [Ascertained]
  • Provenance

    Former owner: August III., król Polski [Ascertained]
    Provenance note: Königliche Privat-Musikaliensammlung, Dresden
    Former owner: Königliche Privat-Musikaliensammlung
    Shelfmark (olim): [Schrank 1/3]
  • Contains

Library (siglum) shelfmark: D-Dl  Mus.2477-F-35a
Send a comment about this record RISM ID no.: 270000687
Show MarcXML Show RDF/XML