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Musikhandschrift

Anton, König von Sachsen

[Ascertained]

L'isola disabitata (Excerpts)

Anderer Titel: L'isola disabitata ; Ah che invan per me pietoso
  • Werkinformation

    Besetzungshinweis: S, orch, b
    Textdichter: Metastasio, Pietro [Ascertained]
    Sprache: Italienisch
    Schlagwort: Arias (voc.), Intermezzos (stage)
  • Quellenbeschreibung

    Originaler Titel: [p.1, in the middle:] Aria di Costanza | [right, probably by other hand:] di A.
    Material:
    • score: 7f.
      Manuscript copy: 1775 (1775p); Wasserzeichen: W-Dl-800 [unknown coat of arms with crest]; 31,5 x 21,5 cm
      Schreiber: August, Peter [Ascertained]
      Bemerkungen zum Material: Die Partitur wurde von der besitzenden Bibliothek mit Bleistift paginiert, p.1-14.
  • Musikincipits

    1.1.1 ob solo, c Allegro moderato; B|bIncipit Nr. 1.1.1
    1.1.2 S Costanza, c ; B|bIncipit Nr. 1.1.2 – Ah che invan per me pietoso
  • Weitere Angaben und Bemerkungen

    Besetzung: S, ob solo, vl (2), vla, b, ob
    Bemerkungen: Zur Identifizierung des Komponisten und des zugehörigen Bühnenwerks: Der Arientext Ah che invan per me pietoso gehört zu Metastasios L’isola disabitata, die zum ersten Mal 1753 in Madrid (mit Musik von Giuseppe Bonno) aufgeführt wurde. Auf der Titelseite steht „di A.“ als Komponistenangabe. Die Arie konnte als Vertonung August Klemens Theodor von Sachsens identifiziert werden. Sie stammt aus seinem Intermezzo L’isola disabitata von 1775. Vergleiche die vollständige Partitur des Werks: D-Dl Mus.3952-B-1, Band 2/3.
    Zwei großflächig gestrichene Stellen finden sich auf p.9 und 11-13. Der Kopist Peter August hat Aufführungshinweise durch drei verschiedene Zeichen angegeben. Vom Ende der p.4 muss man auf den Beginn von p.10 gehen (Instrumentalritornell); vom Ende des ersten Notensystems auf p.11 (Wort „martir“) muss man zurück auf p.5 (Beginn); vom letzten Takt auf p.7 muss zum ensprechenden Halbmond-Zeichen auf p.13; daraufhin kommt der Mittelteil der Arie und der übliche Dal Segno-Hinweis auf p.14.
    Zu den gestrichenen Stellen: 1. Die Streichung auf p.9 entspricht p.4 ab dem dritten Takt bis zum Ende der Seite. Die gestrichene Stelle hat die gleichen harmonischen und strukturellen Funktionen der endgültigen Passage auf p.4, leichte Änderungen sind nur in der Gesangsstimme festzustellen. 2. Von der gestrichenen Stelle auf p.11-13 werden einige Takte in der endgültigen Fassung nicht mehr übernommen (p.11, zweites Notensystem, erste 4 Takte; p.12 erstes Notensystem, erste 4 Takte), andere Passagen werden in neuer Reihenfolge eingebaut (p.12, zweites Notensystem; p.11, zweites Notensystem, letzte beide Takte). 3. Der Vergleich mit D-Dl Mus.3952-B-1 (Bd.2/3) zeigt, dass die korrekte Position der ersten 3 Takte auf p.9 (die nicht gestrichen worden sind) zwischen Ende von p.2 und Beginn von p.3 ist.
    Die Streichungen scheinen demnach nicht vom Kopisten persönlich eingetragen worden zu sein, sondern vom Komponisten gewünscht und vom Notisten anscheinend umgesetzt. Der Notist und Anton von Sachsen müssen in der Komposition-Kopierung dieser Arie wohl in engem Kontakt gearbeitet haben.
    Das vorliegende Manuskript wurde 19.2d in einen Sammelband mit der Signatur Mus.1-F-49,14 (1-4) eingebunden: Halbband, Lederrücken, grün-braun gesprenkeltes Buntpapier. Im Innendeckel des Bandes Altsignatur "B 1160".
    Das Manuskript stammt vermutlich aus der Musikaliensammlung Maria Antonias. Die Einzelarien-Abschriften dieser Sammlung sind im historischen Inventar CatMariaAntonia nur summarisch und teils ohne Autorennennung verzeichnet, weshalb keine sichere Zuordnung möglich ist.
    Diese Musikquelle ist Gegenstand des DFG-Projekts "Die Notenbestände der Dresdner Hofkirche und der Königlichen Privat-Musikaliensammlung aus der Zeit der sächsisch-polnischen Union". Weitere Informationen unter http://hofmusik.slub-dresden.de.
    Externe Links: [digitized version] Digitalisat der Partitur
    Bemerkungen zu den Aufführungen: Performance date: 1775
    Rollennamen, standardisierte Schreibweise: Costanza (S)
    Literatur: CatMariaAntonia p.129-132, Schrank 4/2 bis Schrank 4/3, Schrank 4/5
  • Provenienz und Fundort

    Vorbesitzer: Maria Antonia Walpurgis, Kurfürstin von Sachsen [Conjectural]
    Provenienzvermerke: Königliche Privat-Musikaliensammlung, Dresden
    Vorbesitzer: Königliche Privat-Musikaliensammlung
    Alte Signatur (olim): Mus.c.B 1160
Bibliothek (Sigel Signatur): D-Dl  Mus.1-F-49,14-1
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