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Musikhandschrift

Galuppi, Baldassare

[Ascertained]
Artaserse (Excerpts)
Other title: Artaserse [Bramar di perdere]; Bramar di perdere
  • Work information

    Scoring summary: A, strings, bc
    Text author: Metastasio, Pietro [Ascertained]
    Genre: Operas, Arias (voc.)
  • Source description

    Title on source: [caption title:] Sig. Galuppi
    Material:
    • score: 4f.
      Manuscript copy: 1748-1765 (1748c-1765c); Watermarks: W-Dl-438 [3 crescents] [countermark:] "AS"; 23 x 30 cm
      Copyist: Copyist S-Dl-354 [Ascertained]
  • Incipits

    1.1.1 vl 1, 2/4 Andante ma non troppo; EIncipit Nr. 1.1.1
    1.1.2 A, 2/4 ; EIncipit Nr. 1.1.2 – Bramar di perdere
  • Further notes

    Scoring: A, vl (2), vla, bc
    Notes: Die Arie “Bramar di perdere” gehört ursprünglich zu Metastasios Artaserse. Galuppi vertonte das Libretto ein erstes Mal 1749 für Wien, Burgtheater (I, 7, Rolle der Semira, Interpretin Rosa Scarlatti), später 1751 für Padova, Teatro Nuovo (Interpretin war Teresa Mazzoli). Weitere Aufführungen der Oper sind mindestens bis 1761 nachgewiesen. 1765 findet sich die Arie erneut im Pasticcio Ipermestra (III, 2, Rolle: Ipermestra), mit der Musik von Galuppi und anderen Komponisten. Interpretin der Rolle von Ipermestra war Luisa Campollini Bertollotti. Ob die vorliegende Arie zu Artaserse oder zu Ipermestra gehört, konnte nicht festgelegt werden. Mit dem Text „Non tanto barbare“ und in B-Dur, für Sopran, kommt die gleiche Musik auch in Galuppis Oper Vologeso vor, die 1748 in Rom aufgeführt wurde. Siehe dazu das Manuskript P-Ln C.I.C. n|o 77, RISM A/II 110002948.
    Im Manuskript B-Bc 3868 ist eine andere Vertonung in B-Dur fast sicherlich den Vorstellungen von Artaserse 1761 in Venezia, Teatro San Benedetto, zurückzuführen. Siehe dazu auch das Libretto Venezia 1761 in I-Mbs Racc. dramm. Corniani Algarotti 3043.
    In allen diesen späteren Aufführungen der Oper ist der Arientext enthalten, wie in den entsprechenden Libretti zu lesen ist: Venezia 1754, Treviso 1755, Brescia 1765, Lucca 1757, Ferrara 1757, Brescia 1758. Jedoch kann man nicht bestimmen, in welcher musikalischen Fassung er gesungen wurde.
    Auf p.1 oben links alte Nummerierung mit roter Tinte: "N.|o 85".
    Das vorliegende Manuskript wurde 19.2d in einen Sammelband mit der Signatur Mus.2973-F-36 (1-15) eingebunden: Halbband: grüner Rücken, schwarz-beige-grün gesprenkeltes Buntpapier. Rückentitel: "Galluppi [!]" Im Innendeckel des Bandes Altsignatur "B 240".
    Das Manuskript stammt vermutlich aus der Musikaliensammlung Maria Antonias. Die Einzelarien-Abschriften dieser Sammlung sind im historischen Inventar CatMariaAntonia nur summarisch und teils ohne Autorennennung verzeichnet. Gelistet ist unter anderem "1 Paquetto con 65 Arie sciolte" von Galuppi (p.124, Schrank 3/4), dem die vorliegende Arie angehört haben könnte.
    Diese Musikquelle ist Gegenstand des DFG-Projekts „Die Notenbestände der Dresdner Hofkirche und der Königlichen Privat-Musikaliensammlung aus der Zeit der sächsisch-polnischen Union“. Weitere Informationen unter http://hofmusik.slub-dresden.de.
    Bibliographic reference: CatMariaAntonia p.124, Schrank 3/4, 129-132, Schrank 4/2 bis Schrank 4/3, Schrank , SartoriL 1990 vol.1, 3001, 3009 , SartoriL 1990 vol.3, 13594
  • Provenance

    Former owner: Maria Antonia Walpurgis, Kurfürstin von Sachsen [Conjectural]
    Provenance note: Königliche Privat-Musikaliensammlung, Dresden
    Former owner: Königliche Privat-Musikaliensammlung
    Shelfmark (olim): no.85; Mus.c.B 240
Library (siglum) shelfmark: D-Dl  Mus.2973-F-36,9
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