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Bitte zögern Sie nicht uns einen Fehler zu melden oder eine Rückmeldung zu geben.  Füllen Sie dieses Formular aus (hier klicken) oder senden Sie eine E-Mail an contact@rism.info.

Zweck und Inhalt

Der Online-Katalog enthält Einträge zu Musikhandschriften, Musikdrucken, Libretti und Traktaten, die in Musikbibliotheken, Archiven, Kirchen und anderen Institutionen auf der ganzen Welt aufbewahrt werden.

Der Online-Katalog enthält derzeit über 1.000.000 Einträge, überwiegend Musikhandschriften aus den Jahren 1600-1850. Seit Sommer 2015 sind auch etwa 100.000 Nachweise von Einzeldrucken, die bis zum Jahr 1800 erschienen sind, sowie Sammeldrucke, die zwischen 1500 und 1550 entstanden sind, im Onlinekatalog recherchierbar. Auch wenn der Schwerpunkt bei der Erfassung von Musikhandschriften auf dem Zeitraum 1600-1850 liegt, finden Sie sowohl ältere als auch jüngere Quellen

Einige der großen Bibliotheken sind (noch) nicht vollständig bei RISM nachgewiesen, auch weil sie - beispielsweise im Gegensatz zu kleineren Klosterbibliotheken - selbst über einen eigenen gut recherchierbaren Katalog verfügen. Mit den verbesserten technischen Möglichkeiten des Datentransfers sollen langfristig aber auch diese Daten in unserem Onlinekatalog publiziert werden.

RISMs Buchpublikationen, insbesondere Serie B, dokumentieren Quellengruppen nach Themen. Die meisten Bände der Serie B sind nicht im Onlinekatalog vorhanden, können aber in gut ausgestatteten Forschungsbibliotheken eingesehen werden.

Es gibt ungefähr 1,8 Millionen Handschriften aus der Zeit zwischen 1600 und 1800 und wenigstens 2 Millionen zwischen 1800 und 1950. Von bis 1800 erschienenen Drucken mögen 140.000 noch überliefert sein. Wegen neuer Techniken steigt deren Zahl im 19. Jahrhundert rapide an und man wird mit etwa 4 Millionen Musikdrucken aus dieser Zeit weltweit rechnen können.

Diese Zahlen sind einem Fragebogen entnommen, der vor etwa 20 Jahren an die Ländergruppen geschickt wurde. Aber niemand kann eine so große Menge zählen. Die Zahlen bleiben somit Schätzungen.

RISM ist also bei weitem nicht vollständig, aber es ist das umfangreichste Informationsmittel für musikalische Quellen, das es gibt.

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Benutzung des Katalogs

  • Schnelleinstieg in den Online-Katalog (PDF) (YouTube video): Dieses sehr kurze Video zeigt eine einfache Suche mit Hilfe der Filter und einen typischen Katalogeintrag.
  • Neue (2014) Möglichkeiten des Online-Katalogs (YouTube video): Dieses Video zeigt die seit 2014 eingerichteten neue Möglichkeiten des RISM Online-Katalogs, beispielsweise die Suche nach digitalisierten Musikquellen, verbessertes Autocomplete, Bool'sche Suche, virtuelle Klaviatur zur Incipitsuche, Sortierung der Trefferliste, RSS feed (Atom feed), deutlichere Zuschreibungen
  • Städteführer (PDF) (YouTube video): Wie findet man Quellen, die heute in einer bestimmten Stadt oder einem Land aufbewahrt werden?
  • Musikdrucke in RISM (YouTube video): Über 100.000 Einträge von Musikdrucken aus den Serien A/I und B/I sind seit Mai 2015 im Online-Katalog enthalten
  • Suche nach einem RISM Bibliothekssigel (YouTube video): Benutzung der Datenbank der Bibliothekssigel um die RISM Abkürzung für eine Institution zu finden

 

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Einfache Suche

Der einzelne Suchschlitz ist für eine undifferenzierte Volltextsuche vorgesehen.
Trunkierung und Phrasensuche ist möglich.

Beispiel: Zar*
Autograph Mozart
Don Giovanni di

Erweiterte Suche

Eine Suche ist in drei Suchschlitzen möglich, die durch Aufklappen der Fenster den angegebenen Indizes zugeordnet werden können. Trunkierung und Phrasensuche ist möglich. Eine vierte Suchmöglichkeit stellt die Virtuelle Klaviatur dar. Eine fünfte Möglichkeit eröffnet sich durch das Wiederaufrufen und ergänzen einer Anfangssuche. Indizes:

Alle Felder wie Einfache Suche. Nutzen Sie dieses Feld für nicht indexierte Angaben, z.B. Opuszahl, Rollennamen und Verlagsorte
Komponist Namen, Initialen, Pseudonyme etc. von Komponisten
weitere Personen Namen, Initialen, Pseudonyme etc., von Personen, die im Index nicht als Komponisten vorkommen: Bearbeiter, Mitkomponist, Schreiber, Interpreten, Widmungsträger, Textdichter, etc.
Titel Individualtitel, Einordnungstitel, Gattung (z.B. Psalms, Sonatas), Text; Beispiele: Music for the royal fireworks, Symphonies, Ich bin nicht gern allein
Gattungen gesucht werden muss auf englisch und im Plural; Beispiele: Sonatas, Psalms
Werkverzeichnisnummer die Abkürzung für ein Werkverzeichnis sowie die Werkverzeichnisnummer, z.B. BWV 175, HelH 198
Tonart übliche Dur- und Molltonarten, Kirchentonarten 1t bis 10 t
Institution Institutionen, die mit dem Werk in Beziehung stehen: z.B. als Widmungsträger, Interpret (außer Provenienz)
Provenienz Namen von Personen und Institutionen, die die Quelle besessen haben.
Datierung der Quelle; suchen Sie nach einem konkreten Jahr, z.B. 1806
Materialtyp Abschrift, Autograph, Teilautograph, fragliches Autograph, Druck,
Wasserzeichen Suchbar sind englische Begriffe: moon, flower, lion
Textsprache Suchen können Sie auf Deutsch oder Englisch, z.B. Italienisch oder Italian
Liturgische Feste Begriffe aus der liturgischen Sprache wie Pentecostes, Trinitatis, Pascha, etc. Nutzen Sie auch das kostenlose <a href="http://ddmal.music.mcgill.ca/liber/" class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" external="1">Liber Usualis der McGill University</a>
Besetzung Instrumentenabkürzungen siehe Abkürzungsliste
Bibliothekssigel RISM Bibliothekssigel wie D-B, GB-Lbl, F-Pn, etc. Das exakte Bibliothekssigel können Sie hier recherchieren: <p>&nbsp;<a href="http://www.rism.info/en/sigla.html" class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" external="1">Online-Katalog der Biliothekssigel</a></p>
Signatur z.B. Mus. Ms. 1736, MS 444, M1500.M46 L58 Case, R.d.26
RISM ID Nr. neunstellig z.B. 806351640
Musikincipit (Notenanfang) Geben Sie die Tonbuchstaben ein. Siehe auch Suche nach Musikincipit
Beispiel: 1) Komponist: Haydn
Titel: Symphonies
Tonart: E-Dur (gesucht wird auch die Tonart in den Sätzen)
2) Komponist: Hasse
Sigel: -D* → alle Hassequellen außerhalb Deutschlands

Suchergebnis

Das Ergebnis wird in einer nummerierten Liste sortiert nach Komponisten angezeigt. Neben dem Komponisten werden auch der Titel, die Tonart, eine abgekürzte Besetzung, A/I oder B/I Nummer, Werkverzeichnisnummer, Quellentyp, das Bibliothekssigel und die Signatur angezeigt.

Das Ergebnis lässt sich mit Hilfe der Navigatoren (Gattung, Komponist, Materialtyp, Besetzung, Fundort) auf der linken Seite verfeinern

Durch Anklicken kommt man zur

Anzeige

Die Anzeige gibt den gesamten Eintrag inclusive der Musikanfänge wieder. Sie ist in Blöcke gegliedert.

Am Anfang steht der Komponist, am Ende der Aufbewahrungsort der Quelle mit der Signatur.

Bei den mit  gekennzeichneten und blau unterlegten Begriffen kann durch Anklicken ein Fenster mit weiteren Informationen geöffnet werden.

Erscheint die Rubrik „In Collection“ ist das beschriebene Werk Teil einer Sammelhandschrift oder eines Sammeldruckes. Durch Klicken auf die angegebene blau unterlegte Nummer gelangt man zum Haupteintrag der Sammlung. Von dort aus kann man wiederum sämtliche in der Sammlung überlieferten Werke aufrufen.

Für die verwendeten Abkürzungen siehe unten das Abkürzungsverzeichnis.

Für gedruckte Quellen gibt es verschiedene Abkürzungen für die Publikationsart: Chb (Chorbuch), Chor-P (Chorpartitur), KLA (Klavierauszug, Orgel-P (Orgelpartitur), P (Partitur), St (Stimmen), Tab (Tabulatur). 

RISM hat auf seiner Website die Richtlinien veröffentlicht, die den Beschreibungen zugrunde liegen.

 

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Hilfe zur Suche nach dem Musikincipit (Notenanfang)

Bei der Suche nach dem Notenanfang (Incipitsuche) handelt es sich um eine Tonhöhensuche.


Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten, nach Notenanfängen (Incipits) zu suchen: eine diatonische Suche mit Eingabe über die Tastatur und eine chromatische Suche mit Hilfe einer virtuellen Klaviatur.  In beiden Fällen handelt es sich um eine reine Tonhöhensuche, rhythmische Werte spielen keine Rolle. Dadurch wird die Treffermenge erhöht und die Eingabe des Suchbegriffes deutlich erleichtert. Voreingestellt ist eine Rechtstrunkierung des Suchbegriffs, d.h. es werden auch Notenincipits gefunden, die länger als der eingegebene Suchbegriff sind. Vorschlags- bzw. Verzierungsnoten können fakultativ eingegeben werden, Incipits werden sowohl mit als auch ohne diese gesucht.


1. Suche mit Tonbuchstaben.

Hierfür wird aus dem Suchmenü die Option „Notenanfang“ oder „Notenanfang (mit Transposition)“ ausgewählt.
Bei dieser Suchfunktion wird das Incipit mit Hilfe von Tonbuchstaben eingegeben. Die Suche funktioniert unabhängig von Groß- und Kleinschreibung. Es kann sowohl der international übliche Tonbuchstabe „b“ als auch das in Deutschland verwendete „h“ eingesetzt werden. Alterationszeichen (Vor- und Auflösungszeichen)  müssen nicht eingegeben werden, da Halbtonschritte nicht berücksichtigt werden, es handelt sich also um eine diatonische Suche. Für die Note „fis“ wird z.B. der Tonbuchstabe „F“ eingegeben. Wenn man die Transpositions-Suche anwählt, werden auch melodisch identische Ergebnisse auf anderen Tonstufen angezeigt.


2. Suche mit Hilfe der Klaviatur.

Unterhalb des vierten Suchschlitzes ist eine virtuelle Klaviertastatur angebracht, über die mit Hilfe der Maus ebenfalls Notenincipits eingegeben werden können. Diese Suche berücksichtigt die exakten Halbtonschritte (chromatische Suche), dabei sind die einzelnen Tasten mit allen enharmonischen Varianten belegt. (Die schwarze Taste für den Ton „Fis“ findet also auch den Ton „Ges“.) Auch bei der Klaviatur-Suche ist es möglich, entweder nur nach Incipits in der originalen Tonhöhe zu suchen oder eine Transpositions-Option zu wählen.


Beispiele:

a.

Suchbegriff: „fgfbagfa“ (Notenanfang)

b.

Suchbegriff: „cdefgfead“ (Notenanfang) bzw. „defgagfhe“ (Notenafang (mit Transposition)).

 

Tipps:

Die Treffermenge lässt sich durch die Länge des Suchbegriffs steuern, ab ca. 7 Tönen ist die Trefferrate  – je nach Incipit – effektiv.

Die Musikincipits in RISM sind nicht vereinheitlicht erfasst, sondern bilden das Musikincipit der Quelle ab. Daher kann es zu Abweichungen zwischen eigentlich identischen Werken kommen.

Nicht jede Quellenbeschreibung in RISM enthält die Angabe eines Musikincipits.

Die Incipitsuche unterscheidet nicht zwischen verschiedenen Oktavierungen: die Suche nach „cf“ findet entsprechend sowohl die Oberquarte als auch die Unterquinte. Daher lässt sich die Treffermenge bei trivialen Dreiklangsbrechungen nur schwer steuern.

Durch die Kombination der Incipitsuche mit den Suchfiltern des RISM Online Kataloges kann die Suche besonders effektiv genutzt werden.
Im RISM Online Katalog sind derzeit insgesamt über 1.1 Millionen Musikincipits nachgewiesen.

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Tipps & Tricks

1. Suche nach Beständen einer bestimmten Bibliothek
Mit der Erweiterten Suche und dem Feld "Bibliothekssigel" (Suche in der Datenbank der Bibliothekssigel) erhalten Sie die Nachweise zu einer bestimmten Bibliothek. Benutzen Sie die Filter auf der linken Seite um das Ergebnis weiter einzugrenzen. 

2. Anzeige von Namensvarianten
Es gibt verschiedene Schreibweisen von Ethel Smith. Ich wähle eine aus, kann dann aber die anderen nicht mehr sehen. Wie komme ich zurück zur Dropdown-Liste? Die Namenvarianten erscheinen beim Schreiben in der Einfachen Suche oder Erweiterten Suche sowie in den Feldern  Alle Felder, Komponist und Weitere Namen. Um alle Varianten auf einen Blick zu sehen, wählen Sie einen Eintrag zu Smyth (beispielsweise diesen) und klicken auf ihren Namen. Die Namensvarianten, die den Sekundärliteratur entnommen wurden, werden hier aufgelistet.

3. Navigation zwischen Haupt- und Einzeleintrag einer Collection
Die Navigation ist noch nicht optimal, aber es gibt eine Zwischenlösung: Verwenden Sie die Erweiterte Suche und füllen die Felder "Bibliohtekssigel" und "Signatur" aus. Die Auflistung in der Trefferliste gibt die Reihenfolge der Einzeleinträge nach Seitenangaben wieder. Verwenden Sie die Möglichkeit der "Sortierung" um die Ergebnisse nach anderen Kriterien zu sortieren. Mit den Pfeilen oben rechtskönnen Sie von Eintrag zu Eintrag blättern.

4. Zugriff auf alle Titel des Katalogs
Klicken Sie einfach auf "Suche" ohne einen Suchbegriff einzugeben und als Ergebnis erhalten Sie alle Einträge angezeigt. Benutzen Sie die Filter auf der linken Seite um das Ergebnis weiter einzugrenzen.

5. Ich weiß nicht, ob ich nach Sinfonie, Symphonie, Symphony etc. suchen soll?
Hilfreich ist es, Gattungsbegriffe auf Englisch und im Plural zu suchen: symphonies. 

6. RISM-Daten downloaden
Jeder Eintrag hat am Ende den Hinweis MarcXML anzeigen und RDF/XML anzeigen. Alle Einträge können über die Seite Linked Open Data heruntergelanden werden.

7. Eine Quelle außerhalb von RISM finden
Die Website Digital Resources in Musicology (Stanford University) bietet eine ausführlcihe Liste mit Links zu kostenlos verfügbaren Ressourcen für Musiker und Musikwissenschaftler. 

8. Link zum Eintrag oder zur Suche

Um auf RISM-Suchen zu verlinken, kombinieren Sie bitte folgende Adresse (ohne Anführungszeichen):

"https://opac.rism.info/search?View=rism"

mit dem gewünschten Suchparameter:

 

author= für Komponist
callno= für Signatur
institution= für eine Institution, die im Feld Provenienz gelistet ist
localkey= oder documentid= oder id= für die RISM ID Nummer
q= oder query= für irgendeinen Suchbegriff
subject= für Gattung
title= für Titel
year= für Jahr
siglum= für Bibliothekssisgel

und fügen Sie Ihren Suchstring hinzu.

Beispiel, um auf alle Quellen zu Marianna Martines zu verweisen: 
https://opac.rism.info/search?View=rism&author=Marianna+Martines 

Trunkieren (*) ist in manchen Fällen möglich. Leerzeichen müssen mit einem Plus (+) gefüllt werden. - See more at: www.rism.info/de/startseite/newsdetails/article/2/how-can-you-link-to-rism-searches.html

Tipp: Eine Verlinkung zur GND Nummer ist bei einem verbreiteten Namen hilfreich. Dieser Beitrag erklärt wie.

Trunkieren (*) ist in manchen Fällen möglich. Leerzeichen müssen mit einem Plus (+) gefüllt werden. Kombinierte Suchanfragen werden mit dem Kaufmannsund (&) verknüpft.

Trunkieren (*) ist in manchen Fällen möglich. Leerzeichen müssen mit einem Plus (+) gefüllt werden. - See more at: www.rism.info/de/startseite/newsdetails/article/2/how-can-you-link-to-rism-searches.html

Weitere Informationen und Beispiele finden Sie auf der RISM website.

 

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Weiterführende Literatur

Abkürzungen zu einer Auswahl der Sekundärliteratur

Benötigen Sie Hilfe? contact@rism.info

Brown-StrattonBMB James D. Brown and Stephen S. Stratton. British Musical Biography. A Dictionary of Musical Artists, Authors and Composers Born in Britain and Its Colonies. London, 1897/ reprint 1971.
CohenE|2    Aaron I. Cohen. International Encyclopedia of Women Composers, 2nd ed., 2 vol. New York: Books & Music, 1987.
ČSHS Gracian Černušák, Bohumír Štědron, and Zdenko Nováček. Československý hudební slovnik osob a institucí. 2 vol. Praha: Státní hudební vydavatelství, 1963-1965.
DEUMM/b Alberto Basso. Dizionario Enciclopedico Universale della Musica e dei Musicisti. Le Biografie. 8 vol. Torino: UTET, 1985-1988.
DEUMM/b suppl. Alberto Basso. Dizionario Enciclopedico Universale della Musica e dei Musicisti. Appendice. Torino: UTET, 1990.
EitnerQ Robert Eitner. Biographisch-bibliographisches Quellen-Lexikon der Musiker und Musikgelehrten der christlichen Zeitrechnung bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. 11 vol. Leipzig, 1900-1904. 
FétisB|2 François-Joseph Fétis. Biographie universelle des musiciens et bibliographie générale de la musique. 2nd ed., 8 vol. Paris, 1868-1870.
FétisB|2 suppl. Arthur Pougin. Biographie universelle des musiciens et bibliographie générale de la musique par F.-J. Fétis. Supplément et complément. 2 vol. Paris, 1878-1880.
Frank-AltmannTL|1|5 Paul Frank and Wilhelm Altmann. Kurzgefaßtes Tonkünstler-Lexikon. Erster Teil: Neudruck der Ausgabe von 1936. 15th ed., vol. 1. 1936/ reprint Wilhelmshaven: Heinrichshofen's Verlag,  1971.
Frank-AltmannTL|1|5 suppl. Burchard Bullin, Florian Noetzel, and Helmut Rösner. Kurzgefaßtes Tonkünstler-Lexikon. Zweiter Teil: Ergänzungen und Erweiterungen seit 1937. 15th ed., vol. 2-3. Wilhelmshaven: Heinrichshofen's Verlag, 1974-1978. 
GarveyJacksonW Barbara Garvey Jackson. "Say can you deny me". A guide to surviving music by women from the 16th through the 18th centuries Fayetteville: The University of Arkansas Press, 1994.
Grove|6 Stanley Sadie, ed. The New Grove Dictionary of Music and Musicians. 20 vol. London: Macmillan, 1980.
Grove|7 Stanley Sadie, ed. The New Grove Dictionary of Music and Musicians. 2nd ed., 29 vol. London: MacMillan, 2001.
Kutsch-RiemensGSL|4 Karl-Josef Kutsch and Leo Riemens. Großes Sängerlexikon. 4th ed., 7 vol. München: Saur, 2003. 
LdMk Hermann Josef Schneider. Lexikon zur deutschen Musikkultur. Böhmen, Mähren, Sudetenschlesien. 2 vol. München: Langen-Müller/Herbig, 2000.
MCL Hermann Mendel and August Reißmann. Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. 11 vol. Berlin, 1870-1879.
MGG Friedrich Blume, ed. Die Musik in Geschichte und Gegenwart. 14 vol. Kassel: Bärenreiter, 1949.
MGG suppl. Friedrich Blume, ed. Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Supplement. 2 vol. Kassel: Bärenreiter, 1973-1979.
MGG|2/s Ludwig Finscher, ed. Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Sachteil. 10 vol. Kassel: Bärenreiter; Stuttgart: Metzler, 1994-1998, 1999. 
MGG|2/p Ludwig Finscher, ed. Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Personenteil. 17 vol. Kassel: Bärenreiter; Stuttgart: Metzler, 1999-2007.
MGG|2 suppl. Ilka Sühring. Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Supplement. Kassel: Bärenreiter; Stuttgart: Metzler, 2008.
SCHML Lothar Hoffmann-Erbrecht. Schlesisches Musiklexikon. Augsburg: Wißner-Verlag, 2001.
Sohlmans|2 Hanse Åstrand. Sohlmans musiklexikon. 2nd ed., 5 vol. Stockholm, 1975-1979.
StiegerO Franz Stieger. Opernlexikon. 11 vol. Tutzing: Hans Schneider, 1975-1983.
RiemannL|1|2/p Wilibald Gurlitt. Riemann Musik-Lexikon. Personenteil. 12th ed., 2 vol. Mainz: Schott, 1959-1961.
RiemannL|1|2/p suppl. Carl Dahlhaus. Riemann Musik-Lexikon. Ergänzungsband Personenteil. 12th ed., 2 vol. Mainz: Schott, 1972-1975. 
RiemannL|1|3 Wolfgang Ruf. Riemann Musik-Lexikon. 5 vol. Mainz: Schott, 2012. 
VollhardtC 1899 Reinhard Vollhardt: Geschichte der Cantoren und Organisten von den Städten im Königreich Sachsen. Berlin, 1899/ reprint Leipzig: Peters, 1978

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Abkürzungen und Bezeichnungen

<b>Erscheinungsformen bei den Drucken</b>:
Chb Chorbuch
Chor-P Chorpartitur
KLA Klavierauszug
kpl. komplett
Orgel-P Orgelpartitur
P Partitur
St Stimmen
Tab Tabulatur
<b>Namenszusätze</b>:
Sie sehen diese Bezeichnungen nach dem Namen.
gesichert Die Zuschreibung ist sicher.
ermittelt Der Name ist teilweise oder gar nicht auf der Quelle genannt, aber die Zuschreibung ist (angemessen) sicher und basiert auf Vergleichen mit konkordanten Quellen, Sekundärliteratur oder anderen wissenschaftlichen Ressourcen.
mutmaßlich Die Zuschreibung basiert auf Sekundärliteratur, ist aber fraglich.
angeblich Der Name erscheint auf der Quelle, aber die Zuschreibung ist fraglich oder zweifelhaft.
fälschlich Hierbei handelt es sich um eine Fehlzuschreibung.
A Alt
a-trb Alt-Posaune
a-vla Alto-Viola
Ar: Arrangeur
arp Harfe
Autograph Autograph
?Autograph? vermutlich Autograph
B Baß (vokal)
b Baß (instrumental)
b-trb Baß-Posaune
b.fig* (nur als Stimmenbezeichnung) Baß, beziffert
Bariton Bariton
bass: Generalbaß aufgeführt
bc Generalbaß (beziffert)
bombarde Pommer
brasses Blechbläser: cor, clno oder tr, trb
cb Kontrabaß
cemb Clavicembalo, Cembalo, Virginal, Spinett
&nbsp; &nbsp; cemb 4hands Clavicembalo, Cembalo etc. vierhändig
chalumeau Schalmei (shawm)
choir book Chorbuch
cl Klarinette
clav Clavecin nur in 'Stimmenbezeichnung'
clno Klarine
cnto Zink (Holzblasinstrument)
Co: Mitkomponist
comp: Kompositionsdatum
Contra-A Contralto
contra-fag Kontrafagott
cor Horn, Waldhorn, Jagdhorn
cor di bassetto Bassetthorn
cor inglese Englischhorn (cor anglais)
Coro Chorstimmen: S, A, T, B
Coro Chor
Datierung
&nbsp; &nbsp; 1691 genau 1691
&nbsp; &nbsp; 1782a vor 1782
&nbsp; &nbsp; 1782c um 1782
&nbsp; &nbsp; 1782p nach 1782
&nbsp; &nbsp; 18.in Anfang 18. Jahrhundert
&nbsp; &nbsp; 18.me Mitte 18. Jahrhundert
&nbsp; &nbsp; 18.ex Ende 18. Jahrhundert
&nbsp; &nbsp; 18.1t 1. Drittel 18. Jahrhundert
&nbsp; &nbsp; 18.3q 3. Quartal 18. Jahrhundert
&nbsp; &nbsp; 18.2d 2. Hälfte 18. Jahrhundert
&nbsp; &nbsp; 18.sc 18. Jahrhundert
&nbsp; &nbsp; 18/19 18./19. Jahrhundert
&nbsp; &nbsp; 1691* 1691 geboren
&nbsp; &nbsp; 1797a+ vor 1797 gestorben
&nbsp; &nbsp; 1782p+ nach 1782 gestorben
De: Widmungsträger
Dessus vokale Oberstimme
dessus instrumentale Oberstimme
Ed: Verlag
fag Fagott
fl Flöte
fl.picc Piccoloflöte, Ottavino
guit Gitarre
hautecontre Altinstrument
hpcd Harpsichord (nur als Stimmenbezeichnung)
i Instrumentalstimme
Incipit corrected Fehler im Incipit korrigiert
Incipit incorrect Fehler im Incipit nicht korrigiert
Incipit transposed Incipit ist übertragen
Incpl: unvollständig (folgt Aufzählung)
iSol Soloinstrument
iSol: Instrumentalsolisten aufgeführt
keyb: Tasteninstrumente aufgeführt
Kirchentonarten:
&nbsp; &nbsp; 1t 1.Ton (dorisch)
&nbsp; &nbsp; 2t 2.Ton (hypodorisch)
&nbsp; &nbsp; 3t 3.Ton (phrygisch)
&nbsp; &nbsp; 4t 4.Ton (hypophrygisch)
&nbsp; &nbsp; 5t 5.Ton (lydisch)
&nbsp; &nbsp; 6t 6.Ton (hypolydisch)
&nbsp; &nbsp; 7t 7.Ton (mixolydisch)
&nbsp; &nbsp; 8t 8.Ton (hypomixolydisch)
&nbsp; &nbsp; 9t 9.Ton (aeolisch)
&nbsp; &nbsp; 10t 10.Ton (hypoaeolisch)
&nbsp; &nbsp; 11t 11.Ton (ionisch)
&nbsp; &nbsp; 12t 12.Ton (hypoionisch)
Kornetto Kornetto (nicht cnto)
lute Laute
Mezzo-S Mezzosopran
No title indicated keine Titelangabe
ob Oboe
ob d'amore* Oboe d'amore
olim: alte Signatur
oN: weitere Namen
orch Orchester (Instrumentalensemble)
orch: weitere Instrumente aufgeführt
org Orgel
&nbsp; &nbsp; org 4hands Orgel vierhändig
oT: other title = alternative Einordnung
part Stimme
Pe: Interpret
1.perf: Erstaufführungsdatum
perf: weiteres Aufführungsdatum
pf Klavier
&nbsp; &nbsp; pf 4hands Klavier vierhändig
Pl.no: Plattennummer
plck: Zupfinstrumente aufgeführt
Prov: früherer Besitzer (nach Person
und Institution unterschieden)
publ: Herausgabedatum
recorder Blockflöte
RISM A/I Querverweis zur RISM Serie A/I
RISM B/ Querverweis zur RISM Serie
Role: Rolle
S Sopran, Cantus, Discantus
score Partitur
See: Siehe: (Literaturverweis)
short score Klavierauszug oder
Particell
Sprechstimme Sprechstimme
stck Schlagzeug
strings Streicher: vl 1, 2, vla, vlc, b
T Tenor
t-trb Tenor-Posaune
taille Tenorinstrument
Te: Textdichter
theorbe Theorbe (Tiorba)
timp Pauken
Tonarten:
&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Dur: C, G, D, A, E, B, F#, C#, F, Bb, Eb, Ab, Db
&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Moll: a, e, b, f#, g#, d#, a#, d, g, c, f, bb
&nbsp; &nbsp; z.B.:
&nbsp; &nbsp; A A-dur
&nbsp; &nbsp; B H-dur
&nbsp; &nbsp; b h-moll
&nbsp; &nbsp; f# fis-moll
&nbsp; &nbsp; Bb B-dur
tr Trompete
trb Posaune
Treble höchste Vokalstimme im Satz
treble höchste Instrumentalstimme im Satz
V Vokalstimme
V 5 Quinta Vox
Vag Vagans
violetta Violetta
vl Violine
vla Viola
vla d'amore* Viola d'amore
vla da gamba Viola da Gamba
vlc Violoncello
vlne Violone
VSol vokale Solostimmen: S, A, T, B
VSol: vokale Solostimmen aufgeführt
winds Bläser
Without shelfmark ohne Signatur
Without title ohne Titel
wm: Wasserzeichen
woodwinds Holzbläser : fl, ob, cl, fag
Wri: Schreiber
(X) eine nicht bekannte Anzahl

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Welche Quellen findet man in RISM?
Siehe oben Zweck und Inhalt.

2. Warum ist mein Aufsatz oder andere Forschungsliteratur nicht bei RISM erwähnt?
Wir versuchen die aktuelle Forschungslage so es geht zu berücksichtigen, ber es gibt sicherlich Einiges, was fehlt. Bitte weisen Sie uns auf neue Ergebnisse oder Aufsätze, die wir übersehen haben, hin.

3. Wie kann ich einen Fehler melden?
Jegliche Korrekturen und Hinweise sind willkommen. Bitte schreiben Sie uns eine E-Mail.

4. Wie kann ich Kopie der Noten bekommen?
Einige Bibliotheken bieten auf ihrer Website digitalisierte Sammlungen an (z. B. die SLUB Dresden). Wenn Sie dort nicht fündig werden, müssen Sie bei der besitzenden Bibliothek eine Kopie bestellen. Übrigens: in unserem Online-Katalog bekommen Sie die Adresse der Bibliothek durch Klicken auf das Bibliothekssigel.

5. Warum haben einige Musikdrucke zwei A/I-Nummern, beispielsweise G 325 and GG 325?
Die zweite Nummer (mit den Doppelbuchstaben) können Sie vernachlässigen. Dieser Eintrag stammt aus dem gedruckten Supplementbänden.

6. Wie kann ich die Daten des RISM Online-Katalog verwenden?
Ja! Sowohl die Normdaten als auch die Titeldaten des RISM-Onlinekataloges werden unter der Lizenz CC-BY als Linked Open Data zur Verfügung gestellt. Sie können die Daten im MARC-XML oder RDF-Format abrufen. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des OpenData-Service des RISM-OPAC.

7. Wie kann ich teilnehmen?

Wir heißen jeden herzlich willkommen, der an den RISM-Projekten teilnehmen möchte.

Einzelpersonen können unsere Arbeit unterstützen, indem Sie:

  • auf Fehler in unserem Online-Katalog aufmerksam machen.
  • uns Beschreibungen von Quellen schicken, die sie am Original studiert haben.
  • uns auf neue Ergebnisse ihrer Quellenforschung aufmerksam machen.
  • uns Hinweise auf Aufführungen von Musik geben, die bei RISM gefunden wurde.
  • uns auf Institutionen hinweisen, die noch nicht in unserer Bibliotheks-Datenbank erfasst sind.
  • die RISM-Broschüre oder den Wikipedia-Artikel in ihre Sprache übersetzen.

Bibliotheken können RISM unterstützen indem sie:

  • ihre Sammlungen den RISM-Arbeitsgruppen öffnen
  • deren Arbeit durch Bereitstellen von Arbeitsplätzen, Internetanschlüssen, usw. unterstützen
  • geschultes Personal für die Arbeit zur Verfügung stellen.
  • Katalog-Daten aus lokalen Beständen an RISM senden

Jeder:

  •  finanzielle Unterstützung ist willkommen. (Gerne stellen wir Ihnen eine Spendenquittung aus.)

 

8. Wie ist RISM strukturiert?
RISM ist ein Ergebnis der Arbeit von Einzelpersonen und Arbeitsgruppen aus der ganzen Welt, die die Musikquellen ihrer Länder in die RISM-Datenbank eingeben. Weitere Informationen über die Struktur von RISM können Sie hier finden.

9. Wie finde ich einen RISM-Ansprechpartner in meiner Nähe?
Bitte verwenden Sie die Liste der RISM-Arbeitsgruppen. Wenn Ihr Land nicht vertreten ist, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

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