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Kürzel für Besetzungssuche

AAlt
a-trbAlt-Posaune
a-vlaAlto-Viola
arpHarfe
BBaß (vokal)
bBaß (instrumental)
b-trbBaß-Posaune
b.figBaß, beziffert
BaritonBariton
bassGeneralbaß
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dessusinstrumentale Oberstimme
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iInstrumentalstimme
iSolSoloinstrument
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KornettoKornetto
luteLaute
Mezzo-SMezzosopran
obOboe
ob d'amore*Oboe d'amore
orchOrchester
orgOrgel
org 4handsOrgel vierhändig
pfKlavier
pf 4handsKlavier vierhändig
plckZupfinstrumente
recorderBlockflöte
SSopran
SprechstimmeSprechstimme
stckSchlagzeug
stringsStreicher
TTenor
t-trbTenor-Posaune
tailleTenorinstrument
theorbeTheorbe (Tiorba)
timpPauken
trTrompete
trbPosaune
Treblehöchste Vokalstimme im Satz
treblehöchste Instrumentalstimme im Satz
VVokalstimme
V 5Quinta Vox
VagVagans
violettaVioletta
vlVioline
vlaViola
vla d'amore*Viola d'amore
vla da gambaViola da Gamba
vlcVioloncello
vlneViolone
VSolvokale Solostimme
windsBläser
woodwindsHolzbläser
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Werkinformation

Besetzungshinweis: V (2), bc

Quellenbeschreibung

Originaler Titel: [without title]

Material:

  • score: 5f.
    Fragliches Autograph 22,5 x 29 cm (p. 1/2 und 3-8); 26 x 21 cm (p. 2a/b)
    Bemerkungen zum Material: Das Manuskript besteht aus zwei Querformat-Doppelblättern (moderne Bleistiftpaginierung 1-8; das zweite Doppelblatt in Pultnotation beschrieben, d.h. die heutige p. 8 ist die erste Seite dieses Doppelblattes) und einem Hochformat-Blatt, dass heute in das erste Doppelblatt eingeklebt ist (p. 2a/b).
    Papier mit 12 Systemen (p. 1/2 + 3-8) bzw. 10 Systemen (p. 2a/b). Notation mit Tinte.;

Weitere Angaben und Bemerkungen

Besetzung: S, A, bc

Bemerkungen: Enthält die Duetti HWV 194 "Sono liete, fortunate" und HWV 198 "Troppo cruda, troppo fiera":
HWV 194: p. 1-4 erste Akkolade, ohne p. 2a/2b; über dem Schluss Vermerk "Sequitur Altera Duetta Tropo cruda".
HWV 198: Beginn auf p. 8, Fortsetzung auf p. 5-7 erste Akkolade; über Schluss der Akkolade (= Schluss von HWV 198/3 "Infiammate, saettate") Vermerk "Sequitur Ah qui sperate". Dieser Schlusssatz beginnt auf p. 4 unmittelbar nach dem Schluss von HWV 194, eine erste Niederschrift der Fortsetzung findet sich auf p. 7 zweite bis vierte Akkolade, diese wurde durchgestrichen und offenbar durch eine zweite Niederschrift der Fortsetzung auf dem Hochformatblatt p. 2a/b ersetzt.
Das Manuskript wurde von Bernd Baselt (HWV) noch als frühes Autograph Händels anerkannt, in jüngerer Zeit aber mehrfach als Abschrift angesehen (vgl. Konstanze Musketa, Die Duetti und Terzetti da camera von Georg Friedrich Händel, in: Händel-Jahrbuch 36.1990, S. 185-200, hier S. 186f, sowie BurrowsH 1994). Tatsächlich unterscheiden sich die stark zittrigen Schriftzüge erheblich von der in Mus.ms.autogr. Händel, G. F. 2 und 3 dokumentierten Handschrift Händels um 1707. Andererseits scheint die Anlage des Manuskriptes wie auch der Schlussvermerk auf p. 2b "Dieses ist so verwirret geschrieben wie mein Kopf ist. habe niehmanden es abzuschreiben verdammen wollen" gegen die Annahme zu sprechen, es handele sich um eine Kopistenabschrift.

Literatur: info BurrowsH 1994 S. XIV

Provenienz und Fundort

Alte Signatur: Mus.ms.autogr. G. F. Händel 5

Bibliothek (Sigel/ Signatur): info Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Musikabteilung, Berlin (D-B/ Mus.ms.autogr. Händel, G. F. 5)
RISM ID no. 464000221
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