Auf dieser Seite erfahren Sie mehr zu den Punkten

Einfache Suche

Der einzelne Suchschlitz ist für eine undifferenzierte Volltextsuche vorgesehen.
Trunkierung und Phrasensuche ist möglich.

Beispiel:   Zar*
    Autograph Mozart
    Don Giovanni di

Erweiterte Suche

Eine Suche ist in drei Schlitzen möglich, die durch Aufklappen der Fenster den angegebenen Indices zugeordnet werden können. Trunkierung und Phrasensuche ist möglich. Indizes:

Freie Suche wie Einfache Suche
Komponist Namen, Initialen, Pseudonyme etc. von Komponisten
weitere Personen Namen, Initialen, Pseudonyme etc., von Personen, die im Index nicht als Komponisten vorkommen: Bearbeiter, Mitkomponist, Schreiber, Interpreten, Widmungsträger, Textdichter, etc.
Titel Individualtitel, Einordnungstitel, Gattung, Text
Werkverzeichnisnummer die Abkürzung für ein Werkverzeichnis sowie die Werkverzeichnisnummer
Tonart übliche Dur- und Molltonarten, Kirchentonarten 1t bis 10 t
Institution Institutionen, die mit dem Werk in Beziehung stehen: z.B. als Widmungsträger, Interpret (außer Provenienz)
Provenienz Namen von Personen und Institutionen, die die Quelle besessen haben.
Datierung der Quelle
Materialtyp Abschrift, Autograph, Teilautograph, fragliches Autograph, Druck,
Wasserzeichen Suchbar sind englische Begriffe: moon, flower, lion
Textsprache  
Liturgische Feste Begriffe aus der liturgischen Sprache wie Pentecostes, Trinitatis, Pascha, etc.
Besetzung Instrumentenabkürzungen siehe Abkürzungsliste
Bibliothekssigel RISM Bibliothekssigel wie D-B, GB-Lbl, F-Pn, etc.
Signatur z.B. Mus. Ms. 1736
RISM ID Nr.  
     
Beispiel: 1) Komponist: Haydn  
  Titel: Symphonies  
  Tonart: E-Dur (gesucht wird auch die Tonart in den Sätzen)  
  2) Komponist: Hasse  
  Sigel: -D* → alle Hassequellen außerhalb Deutschlands  

Suchergebnis

Das Ergebnis wird in einer nummerierten Liste sortiert nach Komponisten angezeigt. Neben dem Komponisten werden auch der Titel, die Tonart, eine abgekürzte Besetzung, das Bibliothekssigel und  die Signatur angezeigt.

Das Ergebnis lässt sich mit Hilfe der Navigatoren (Gattung, Komponist, Materialtyp, Besetzung, Fundort) auf der linken Seite verfeinern

Durch Anklicken kommt man zur

Anzeige

Die Anzeige gibt den gesamten Eintrag inclusive der Musikanfänge wieder. Sie ist in Blöcke gegliedert.

Am Anfang steht der Komponist, am Ende der Aufbewahrungsort der Quelle mit der Signatur.

Bei den mit i gekennzeichneten und blau unterlegten Begriffen kann durch Anklicken ein Fenster mit weiteren Informationen geöffnet werden.

Erscheint die Rubrik „In Collection“ ist das beschriebene Werk Teil einer Sammelhandschrift oder eines Sammeldruckes. Durch Klicken auf die angegebene blau unterlegte Nummer gelangt man zum Haupteintrag der Sammlung. Von dort aus kann man wiederum sämtliche in der Sammlung überlieferten Werke aufrufen.

Für die verwendeten Abkürzungen siehe unten das Abkürzungsverzeichnis.

RISM hat auf seiner Website die Richtlinien veröffentlicht, die den Beschreibungen zugrunde liegen.

Hilfe zur Suche nach dem Notenanfang

Bei der Suche nach dem Notenanfang (Incipitsuche) handelt es sich um eine Tonhöhensuche.


Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten, nach Notenanfängen (Incipits) zu suchen: eine diatonische Suche mit Eingabe über die Tastatur und eine chromatische Suche mit Hilfe einer virtuellen Klaviatur.  In beiden Fällen handelt es sich um eine reine Tonhöhensuche, rhythmische Werte spielen keine Rolle. Dadurch wird die Treffermenge erhöht und die Eingabe des Suchbegriffes deutlich erleichtert. Voreingestellt ist eine Rechtstrunkierung des Suchbegriffs, d.h. es werden auch Notenincipits gefunden, die länger als der eingegebene Suchbegriff sind. Vorschlags- bzw. Verzierungsnoten können fakultativ eingegeben werden, Incipits werden sowohl mit als auch diese gesucht.


1. Suche mit Tonbuchstaben.

Hierfür wird aus dem Suchmenü die Option „Notenanfang“ oder „Notenanfang (mit Transposition)“ ausgewählt.
Bei dieser Suchfunktion wird das Incipit mit Hilfe von Tonbuchstaben eingegeben. Die Suche funktioniert unabhängig von Groß- und Kleinschreibung. Es kann sowohl der international übliche Tonbuchstabe „b“ als auch das in Deutschland verwendete „h“ eingesetzt werden. Alterationszeichen (Vor- und Auflösungszeichen)  müssen nicht eingegeben werden, da Halbtonschritte nicht berücksichtigt werden, es handelt sich also um eine diatonische Suche. Für die Note „fis“ wird z.B. der Tonbuchstabe „F“ eingegeben. Wenn man die Transpositions-Suche anwählt, werden auch melodisch identische Ergebnisse auf anderen Tonstufen angezeigt.


2. Suche mit Hilfe der Klaviatur.

Unterhalb des vierten Suchschlitzes ist eine virtuelle Klaviertastatur angebracht, über die mit Hilfe der Maus ebenfalls Notenincipits eingegeben werden können. Diese Suche berücksichtigt die exakten Halbtonschritte (chromatische Suche), dabei sind die einzelnen Tasten mit allen enharmonischen Varianten belegt. (Die schwarze Taste für den Ton „Fis“ findet also auch den Ton „Ges“.) Auch bei der Klaviatur-Suche ist es möglich, entweder nur nach Incipits in der originalen Tonhöhe zu suchen oder eine Transpositions-Option zu wählen.


Beispiele:

a.

Suchbegriff: „fgfbagfa“ (Notenanfang)

b.

Suchbegriff: „cdefgfead“ (Notenanfang) bzw. „defgagfhe“ (Notenafang (mit Transposition)).

 

Tipps:

Die Treffermenge lässt sich durch die Länge des Suchbegriffs steuern, ab ca. 7 Tönen ist die Trefferrate  – je nach Incipit – effektiv.

Die Musikincipits in RISM sind nicht vereinheitlicht erfasst, sondern bilden das Musikincipit der Quelle ab. Daher kann es zu Abweichungen zwischen eigentlich identischen Werken kommen.

Nicht jede Quellenbeschreibung in RISM enthält die Angabe eines Musikincipits.

Die Incipitsuche unterscheidet nicht zwischen verschiedenen Oktavierungen: die Suche nach „cf“ findet entsprechend sowohl die Oberquarte als auch die Unterquinte. Daher lässt sich die Treffermenge bei trivialen Dreiklangsbrechungen nur schwer steuern.

Durch die Kombination der Incipitsuche mit den Suchfiltern des RISM Online Kataloges kann die Suche besonders effektiv genutzt werden.
Im RISM Online Katalog sind derzeit insgesamt über 1.1 Millionen Musikincipits nachgewiesen.

Abkürzungen und Bezeichnungen

A Alt
a-trb Alt-Posaune
a-vla Alto-Viola
Ar: Arrangeur
arp Harfe
Autograph Autograph
?Autograph? vermutlich Autograph
B Baß (vokal)
b Baß (instrumental)
b-trb Baß-Posaune
b.fig* (nur als Stimmenbezeichnung) Baß, beziffert
Bariton Bariton
bass: Generalbaß aufgeführt
bc Generalbaß (beziffert)
bombarde Pommer
brasses Blechbläser: cor, clno oder tr, trb
   
cb Kontrabaß
cemb Clavicembalo, Cembalo, Virginal, Spinett
    cemb 4hands Clavicembalo, Cembalo etc. vierhändig
chalumeau Schalmei (shawm)
choir book Chorbuch
cl Klarinette
clav Clavecin nur in 'Stimmenbezeichnung'
clno Klarine
cnto Zink (Holzblasinstrument)
Co: Mitkomponist
comp: Kompositionsdatum
Contra-A Contralto
contra-fag Kontrafagott
cor Horn, Waldhorn, Jagdhorn
cor di bassetto Bassetthorn
cor inglese Englischhorn (cor anglais)
Coro Chorstimmen: S, A, T, B
Coro Chor
   
Datierung  
    1691 genau 1691
    1782a vor 1782
    1782c um 1782
    1782p nach 1782
    18.in Anfang 18. Jahrhundert
    18.me Mitte 18. Jahrhundert
    18.ex Ende 18. Jahrhundert
    18.1t 1. Drittel 18. Jahrhundert
    18.3q 3. Quartal 18. Jahrhundert
    18.2d 2. Hälfte 18. Jahrhundert
    18.sc 18. Jahrhundert
   
    18/19 18./19. Jahrhundert
    1691* 1691 geboren
    1797a+ vor 1797 gestorben
    1782p+ nach 1782 gestorben
De: Widmungsträger
Dessus vokale Oberstimme
dessus instrumentale Oberstimme
   
Ed: Verlag
   
fag Fagott
fl Flöte
fl.picc Piccoloflöte, Ottavino
   
guit Gitarre
   
hautecontre Altinstrument
hpcd Harpsichord (nur als Stimmenbezeichnung)
   
i Instrumentalstimme
Incipit corrected Fehler im Incipit korrigiert
Incipit incorrect Fehler im Incipit nicht korrigiert
Incipit transposed Incipit ist übertragen
Incpl: unvollständig (folgt Aufzählung)
iSol Soloinstrument
iSol: Instrumentalsolisten aufgeführt
   
keyb: Tasteninstrumente aufgeführt
Kirchentonarten:  
    1t 1.Ton (dorisch)
    2t 2.Ton (hypodorisch)
    3t 3.Ton (phrygisch)
    4t 4.Ton (hypophrygisch)
    5t 5.Ton (lydisch)
    6t 6.Ton (hypolydisch)
    7t 7.Ton (mixolydisch)
    8t 8.Ton (hypomixolydisch)
    9t 9.Ton (aeolisch)
    10t 10.Ton (hypoaeolisch)
    11t 11.Ton (ionisch)
    12t 12.Ton (hypoionisch)
Kornetto Kornetto (nicht cnto)
   
lute Laute
   
Mezzo-S Mezzosopran
   
No title indicated keine Titelangabe
   
ob Oboe
ob d'amore* Oboe d'amore
olim: alte Signatur
oN: weitere Namen
orch Orchester (Instrumentalensemble)
orch: weitere Instrumente aufgeführt
org Orgel
    org 4hands Orgel vierhändig
   
oT: other title = alternative Einordnung
   
part Stimme
Pe: Interpret
1.perf: Erstaufführungsdatum
perf: weiteres Aufführungsdatum
pf Klavier
    pf 4hands Klavier vierhändig
Pl.no: Plattennummer
plck: Zupfinstrumente aufgeführt
Prov: früherer Besitzer (nach Person
  und Institution unterschieden)
   
publ: Herausgabedatum
recorder Blockflöte
RISM A/I Querverweis zur RISM Serie A/I
RISM B/ Querverweis zur RISM Serie
Role: Rolle
   
S Sopran, Cantus, Discantus
score Partitur
See: Siehe: (Literaturverweis)
short score Klavierauszug oder
  Particell
Sprechstimme Sprechstimme
stck Schlagzeug
strings Streicher: vl 1, 2, vla, vlc, b
   
T Tenor
t-trb Tenor-Posaune
taille Tenorinstrument
Te: Textdichter
theorbe Theorbe (Tiorba)
timp Pauken
Tonarten:  
        Dur: C, G, D, A, E, B, F#, C#, F, Bb, Eb, Ab, Db  
        Moll: a, e, b, f#, g#, d#, a#, d, g, c, f, bb  
    z.B.:  
    A A-dur
    B H-dur
    b h-moll
    f# fis-moll
    Bb B-dur
tr Trompete
   
trb Posaune
Treble höchste Vokalstimme im Satz
treble höchste Instrumentalstimme im Satz
   
V Vokalstimme
V 5 Quinta Vox
Vag Vagans
violetta Violetta
vl Violine
vla Viola
   
vla d'amore* Viola d'amore
vla da gamba Viola da Gamba
vlc Violoncello
vlne Violone
VSol vokale Solostimmen: S, A, T, B
VSol: vokale Solostimmen aufgeführt
   
winds Bläser
Without shelfmark ohne Signatur
Without title ohne Titel
wm: Wasserzeichen
woodwinds Holzbläser : fl, ob, cl, fag
Wri: Schreiber